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Dani Bösch: «Das Akkordeon ist ein Teil von mir»

Dani Bösch: «Das Akkordeon ist ein Teil von mir»

SRF Musikwelle Brunch vor 1 Woche
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Akkordeonist, Komponist, Begleiter, Pädagoge und Rektor: Kurz vor
seinem 60. Geburtstag ist Dani Bösch zu Gast im «SRF Musikwelle
Brunch». Er erzählt von seiner besonderen Beziehung zum Akkordeon,
vom Führen und Begleiten – und davon, warum es ihn bald ans andere
Ende der Welt zieht. Seit er sieben Jahre alt ist, spielt Dani
Bösch Akkordeon. Die musikalischen Spuren waren früh gelegt: Seine
Mutter spielte ebenfalls Akkordeon, zuvor versuchte sich der kleine
Dani auf der Melodica. Und wenn zuhause oder im Wirtshaus die Musik
von Heirassa, Fritz Dünner oder Carlo Brunner lief, hörte er
aufmerksam hinter dem Vorhang zu. Als die Familie nach Wattwil zog,
ergab sich für den Zehnjährigen eine besondere Gelegenheit: Er
konnte bei Willi Valotti Unterricht nehmen. Ein Musiker, der ihn
nachhaltig prägen sollte. Bis heute ist Bösch seinem Instrument
bemerkenswert treu geblieben. Seit seinem 18. Lebensjahr spielt er
dasselbe Hohner-Akkordeon. Es ist älter als er selbst, wiegt rund
15 Kilogramm und wird regelmässig revidiert. Ein anderes
Instrument? Darauf fühlt er sich nicht gleich wohl. Sein Akkordeon
sei ein Teil von ihm, sagt Bösch – seine «Freundin». Dabei
fasziniert ihn besonders, wie nahe das Akkordeon der menschlichen
Stimme kommt. Die Stimmzungen erzeugen den Ton, der Balg liefert
gewissermassen die Lunge dazu. Bösch selbst sagt, er könne nicht
besonders gut singen. Mit dem Akkordeon habe er dafür seine eigene
Form des Singens gefunden. Wenn alles zusammenpasst, kann er sich
im Musizieren völlig verlieren. Musik darf bei Dani Bösch durchaus
auch einmal anders gewürzt sein. Er vergleicht sie gerne mit dem
Kochen: ausprobieren, anders abschmecken, auch einmal etwas
rassiger. Gerade darin liegt für ihn die Möglichkeit, Gefühle
auszudrücken. Diese Fähigkeit zum Zuhören und Reagieren braucht
Bösch auch als Begleiter von Jodlerinnen und Jodlern. Und sie führt
zu einem roten Faden in seinem Leben: führen und begleiten.
Beruflich trägt er als Rektor des Bildungszentrums Arbon
Verantwortung für eine Schule mit rund 900 Lernenden. Privat ist er
Ehemann, Vater von drei erwachsenen Kindern und zweifacher
Grossvater. Musik gehört auch dort dazu: Seine Kinder spielen
Instrumente, und für jedes hat Bösch ein eigenes Stück komponiert –
ebenso für seine beiden Enkelinnen. Am 10. Oktober feiert Dani
Bösch seinen 60. Geburtstag. Ein grosses Fest steht vorerst nicht
im Zentrum: Den Geburtstag verbringt er während der traditionellen
Familienferien. Und schon bald folgt ein noch grösserer Aufbruch.
Gemeinsam mit seiner Frau Cornelia nimmt er sich eine längere
Auszeit und reist nach Neuseeland und Australien.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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