Manchmal verändert sich etwas in unserem Leben, lange bevor wir
wirklich benennen können, was es eigentlich ist. Wir spüren nur:
So wie bisher fühlt es sich nicht mehr ganz richtig an.
Nach meiner Podcastpause melde ich mich heute mit einer sehr
persönlichen Folge zurück. In den vergangenen Wochen ist viel
passiert. Mein Vater ist gestorben, ich war mit meinen Töchtern
auf Bali und in Japan unterwegs, und mit all diesen Erfahrungen
ist in mir vieles in Bewegung gekommen.
Bali hat mich auf eine sehr weiche und nährende Weise daran
erinnert, wie sich Spiritualität anfühlen kann, wenn sie ganz
selbstverständlich zum Leben gehört. Japan wiederum hat mir auf
eine völlig andere Art gespiegelt, wie sehr wir uns manchmal in
Bildern, Rollen, Sichtbarkeit und Inszenierung verlieren können.
Und zurück zu Hause habe ich gemerkt: Ich möchte gerade nicht
sofort wieder weitermachen. Nicht direkt die nächste Idee
entwickeln. Nicht schon wieder ein neues Projekt beginnen. Nicht
jede Unsicherheit sofort lösen.
Stattdessen räume ich auf. Äußerlich und innerlich. Ich sortiere
aus, schlafe viel, lese, mache Yoga, bewege meinen Körper und
versuche herauszufinden, was wirklich noch zu mir gehört.
Diese Episode ist deshalb kein fertiges Fazit. Sie ist ein Update
aus dem Dazwischen. Aus einer Phase, in der ich selbst noch nicht
weiß, wohin der Weg führt. Aber vielleicht liegt genau darin
etwas Wertvolles: Nicht immer sofort Antworten haben zu müssen,
sondern dem Leben Zeit zu geben, uns zu zeigen, was bleiben
möchte und was gehen darf.
Warum die letzten Wochen meinen Blick auf Leben, Arbeit und
Erfolg verändert haben
Der Tod meines Vaters und die Frage, was am Ende wirklich
wichtig ist
Was Bali mir über natürliche, gelebte Spiritualität gezeigt
hat
Warum Japan für mich zum Spiegel für Sichtbarkeit,
Inszenierung und Social Media wurde
Weshalb ich aufgehört habe, auf Instagram zu posten
Warum ich gerade ganz bewusst nichts Neues beginne
Was Aufräumen für mich gerade mit dem Loslassen alter
Versionen von mir zu tun hat
Die Frage: Was ist eigentlich genug?
Warum Sicherheit für mich vielleicht weniger mit Zahlen und
mehr mit Selbstvertrauen zu tun hat
Weshalb ich gerade übe, das Nichtwissen auszuhalten
Warum ich dich trotzdem mit auf diese Reise nehmen möchte –
auch ohne zu wissen, wohin sie führt
Zitate:
„Ich beginne nichts Neues.“
„Vielleicht geht es gerade gar nicht darum, eine neue Tür zu
finden. Vielleicht geht es darum, einen Moment in diesem Raum zu
bleiben.“
„Ich bin mittendrin.“
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