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https://swissinnovatordaily.substack.com/p/hack-apertus-1000-kopfe-fur-schweizerWillkommen
zur Audio-Ausgabe von Swiss Innovator Daily — dem kurzen Briefing
zu KI-Automation für Schweizer KMU.Heute geht es um den Schritt
vom Modell zum Betriebsalltag: Ein Schweizer Apertus-Hackathon
will greifbare Prototypen liefern, SAP fordert vor Agenten zuerst
Governance und moderne Systeme, und eine AWS-Studie zeigt die
Schweizer Lücke zwischen Nutzung und Transformation. Dazu der
Datenschutz-Check beim Prompt-Training, ein Voice-Agent im
Regelbetrieb und KI-Chats im Onlinehandel.Was du mitnimmst:1.
Hack Apertus: Seit dem 1. Oktober läuft die Hackathon-Serie rund
um das Schweizer Sprachmodell der beiden ETHs; bis Mai 2027 sind
etwa 1000 Teilnehmende und über 100 Open-Source-Prototypen
geplant, mit rund 120 Partnern und On-site-Events in fünf
Städten. Die Challenges auf einen Prozess prüfen, den ihr intern
kennt, etwa Support oder Doku, und einen Prototyp adaptieren
statt noch ein Modell zu evaluieren.2. SAP Connect Day Romandie:
SAP-Schweiz-CTO Alexander Finger betont, dass KI-Agenten nicht
uneingeschränkt in Unternehmenssystemen agieren dürfen; CCenergie
konvertierte zuerst in sieben Monaten von SAP ECC auf S/4Hana und
führt KI danach schrittweise ein. Vor dem ersten Agenten
festlegen, welche Systeme er lesen und schreiben darf, wo ein
Mensch freigibt und ob euer ERP-Kern trägt.3. AWS-Studie
«Unlocking Switzerland's AI Potential»: 74 % der Schweizer
Unternehmen nutzen die Cloud, 57 % setzen KI ein, aber nur 18 %
haben die transformative Integrationsstufe erreicht. Prüfen, ob
KI bei euch nur parallel zum Alltag läuft oder einen Kernprozess
mit Owner, Guardrails und Freigabe steuert, und zuerst diese
Lücke schliessen.4. Prompt-Training: Die NZZ berichtet über den
unbewiesenen Verdacht eines Forschers gegenüber Anthropic; laut
Nutzungsbedingungen trainieren Anbieter mit Prompts auch
zahlender Kunden, sofern man nicht widerspricht. EPFL-Forscher
Marcel Salathé nutzt geschlossene Modelle nur für öffentliche
Daten. Keine personenbezogenen oder geheimen Daten in öffentliche
Assistenten, Opt-out prüfen und für Heikles CH-/EU-Hosting oder
On-Prem mit DSG-Check wählen.5. Pascom Pia: Der
KI-Telefonassistent ist nach der Beta für alle Kunden verfügbar,
nimmt Anrufe an, fragt Informationen ab oder leitet weiter;
Hosting in europäischen Microsoft-Rechenzentren, nutzungsbasierte
Pakete ab 0 Euro. Zuerst die Top-5-Anliegen, die Weiterleitung
und die Grenzen des Agenten definieren und DSG sowie EU-Hosting
gegen eure Branchenanforderungen prüfen.6. EHI-Studie zum
Onlinehandel: Von 1000 deutschen Shops bieten 40,8 % einen
Kundenchat, davon sind 77,9 % KI-gestützt; insgesamt haben 31,8 %
einen KI-Chat. Für Schweizer Shops KI-Chat nur mit Produktwissen,
Mensch-Eskalation und Logging starten und die Erstlösungsquote
messen statt nur die Chat-Quote.Kurzfazit: Vom Apertus-Hackathon
bis zum Shop-Chat gilt dieselbe Linie: Nutzen entsteht, wenn
Modell, Rechte, Daten und Mensch zusammenpassen. Wer Fundament
und Guardrails klärt, kann Agenten und Voice sinnvoll skalieren;
wer Prompts und Prozesse offen lässt, kauft Tempo auf
Kredit.Swiss Innovator Daily · KI-Automation für Schweizer
KMU02.10.2026Quellen u. a.: Inside IT (Hack Apertus,
AWS-Interview mit Rory Richardson), Netzwoche (SAP Connect Day
Romandie), NZZ (Prompt-Daten und KI-Training), Computerworld.ch
(Pascom Pia), t3n (EHI-Studie KI-Kundenchat).
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