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  4. Die Täter und die extreme Rechte: Der Fall Klaus-Peter Beer (2/3)
Klaus-Peter Beer begegnet Richard L. und Dieter M. in der Nacht auf
den 7. September 1995 zufällig in einer Kneipe in Amberg. Als die
beiden stadtbekannten Neonazis mitbekommen, dass Beer homosexuell
ist, schlagen sie ihn im Stadtgraben brutal zusammen und treten
immer wieder mit ihren Springerstiefeln auf seinen Kopf ein.
Anschließend werfen sie den bewusstlosen Mann in die Vils, wo er
ertrinkt. Klaus-Peter Beer wurde 49 Jahre alt. Er stirbt, weil
seine Homosexualität nicht in das Weltbild der beiden Täter passte.
Während die Polizei öffentlich noch nach einem der bekannten Täter
fahndet, lässt sich die extreme Rechte in Amberg davon offenbar
nicht beeindrucken, wie Polizei- und Presseberichten der Zeit zu
entnehmen ist. Nur wenige Wochen nach der Tat ziehen Neonazis im
Oktober durch die Stadt, grölen rechtsextreme Parolen, zeigen
Hitlergrüße und bedrohen Passanten mit Waffen. Bei der Festnahme
durch die Polizei eskalieren die Neonazis die Situation erneut,
dabei sollen sich auch Schüsse aus einer Gaspistole gelöst haben.
In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie, die bereits
am 18. September erschienen ist, beschäftigt sich das Gerichtsteam
mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls.
In der zweiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in
den 90er-Jahren bis heute beleuchtet und welche Rolle die Täter
darin innehatten. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte
Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns
eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für
alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle
Artikel zur den Folgen finden Sie unter:
https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.
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