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Auto Hell Dunkel
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Ihr Lieben, ich habe mir für diese Folge Notizen gemacht, weil mir
das Thema so am Herzen liegt. Es ist der zweite T eil zur Folge vom
Montag. Als ich in die Pubertät kam, sagte meine Großmutter zu mir:
Pass auf, dass du nicht so wirst wie die Bialkis. Die Bialkis waren
rund. Heute weiß ich, dass sie die Kriegsgeneration waren und
einfach froh, dass es wieder etwas zu essen gab. Damals hat es mein
Gehirn geprägt, und zwar maximal. Genau da fängt es an. Die
wenigsten von uns hatten Mütter, die vor dem Spiegel standen und
sagten: Ich finde mich schön. Wir haben gehört, wie sie sich
kritisiert haben — und wir haben es übernommen. Ich fasse mir da
selbst an die Nase, denn ich habe es sicher auch an meine T ochter
weitergegeben. Und dann diese Erkenntnis, über die ich seitdem
nachdenke: Mein Ideal ist in den Zwanzigern stehen geblieben. Es
ist nicht das Bild einer fast 62-jährigen Frau. Prüf das gern für
dich selbst. Außerdem geht es um unsere Komplimente. „Du siehst gut
aus, hast du abgenommen?“ das sagen fast nur wir Frauen zueinander.
Es geht auch anders: Dein Lächeln ist heute so schön. Was ist denn
Schönes passiert? — Ich erzähle euch von Dankbarkeit für diesen
Körper, der jeden Morgen aufsteht, läuft, atmet und sieht. Von
meiner Suche danach, mich so zu kleiden, wie ich mich innerlich
fühle. Und von einem Bild, das ich mir von mir selbst mit 90 Jahren
habe erstellen lassen. Ich habe in diese Augen geschaut und mich
verliebt. So viel Leben, so viel Familie, so viel Erntezeit. Diese
Folge ist eine Hommage an euch Frauen. Jede Einzelne von euch hat
etwas erschaffen, wofür ihr euch alle Anerkennung und Wertschätzung
der Welt geben dürft. In tiefer Liebe, deine Birgit — Birgit Bialke
ist Heilpraktikerin, Human Design Analytikerin nach IHDS und
arbeitet seit über 25 Jahren mit Familienaufstellungen. In ihrer
Praxis begleitet sie Menschen bei Beziehungsthemen, mit
Aufstellungsarbeit, Human Design und Mediation nach der
Gewaltfreien Kommunikation.
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„Mein Schönheitsideal ist in den Zwanzigern stehen geblieben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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