Wir wollen vorangehen. Uns entwickeln. Wachsen. Und irgendwann
wird aus diesem Wunsch oft Druck.
Druck, besser zu sein. Druck, es richtig zu machen. Druck, nicht
zu scheitern. Und dann geraten wir nicht nur mit dem Leben ins
Gericht – sondern vor allem mit uns selbst.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was sich verändert, wenn du
aus dieser Härte herauskommst und dir selbst mit Mitgefühl
begegnest.
Selbstmitgefühl bedeutet nicht, sich nichts mehr vorzunehmen. Es
bedeutet auch nicht, Verantwortung abzugeben oder sich von allem
zurückzuziehen. Es ist vielmehr eine andere Haltung zu dir
selbst: Du darfst vorangehen, ohne dich ständig anzutreiben. Du
darfst Fehler machen, ohne dich dafür klein zu machen. Und du
darfst wachsen, ohne dich dabei zu verlieren.
Wir schauen uns an:
• warum so viel Wollen schnell in Druck kippen
kann,
• wie Scheitern Teil von Entwicklung sein darf,
• was innere Ruhe mit deiner Haltung zu tun hat,
• warum Vergleichen dich nicht näher zu dir bringt,
• wie Selbstfürsorge ohne Abkapselung gelingt,
• und warum Mitgefühl Vertrauen und Flexibilität
braucht.
Am Ende der Folge gibt es eine kurze Selbstmitgefühls-Übung:
Augen schließen, atmen, wahrnehmen. Kein sofortiges
„Besserwerden“, sondern ein bewusster Moment der Begegnung mit
dir.
Vielleicht ist der nächste Entwicklungsschritt nicht, noch härter
zu dir zu sein. Vielleicht beginnt er genau dort, wo du aufhörst,
dich zu verurteilen – und dir erlaubst, dich selbst erst einmal
liebevoll zu sehen.
„Wenn Selbstmitgefühl alles ändert“ – Folge 37 jetzt
anhören.
Sag uns unbedingt, wie dir die Übung zum Schluss gefallen hat!
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