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Ostfußballexperte Alex Küpper zu Gast: „Emotional zu 100 Prozent bei der Regionalliga“

Ostfußballexperte Alex Küpper zu Gast: „Emotional zu 100 Prozent bei der Regionalliga“

Chemie kennt keine Liga vor 3 Tagen
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In der 55. Episode des HFC-Podcasts begrüßen Julius Lukas und
Fabian Wölfling den Sportjournalisten und Ostfußballexperten Alex
Küpper, der gleichzeitig Podcast-Kollege ist: In „Im Osten geht die
Sonne auf“ spricht er einmal die Woche mit Paddy Fritzsche und
Gregor Ryl über den Ostfußball in allen seinen Facetten. Außerdem
unterhält er sich ebenso wöchentlich in „Familie Fußball“ mit
seinem Vater Hansi Küpper, seinem Bruder Cornelius Küpper sowie
seiner Schwester Ina Küpper auf humorvolle Weise über den
höherklassigen Fußball. Er selbst ist aber vor allem in der Dritten
sowie der Regionalliga zuhause. Alex Küpper betont dabei, dass der
Osten eine Fußballregion darstelle, „wie man sie in ganz Europa,
vielleicht auf der ganzen Welt nicht wiederfindet“ – geprägt von
Traditionsvereinen, die oft weit unter ihrem historischen Niveau
agieren, aber eine unvergleichliche Fankultur entfalten. Auf die
Frage „Regionalliga oder Champions League?“ wählt er klar die
Regionalliga: Er sei „emotional zu 100 Prozent bei der
Regionalliga“, da er die Entwicklung der Champions League und die
verzerrte Geldverteilung der nationalen Wettbewerbe kritisch sehe.
Den Halleschen FC stuft Küpper sportlich trotz des Fehlstarts
positiv ein. Zwar sei die damalige Trennung von Trainer Zimmermann
„ein bisschen zu früh“ gekommen, doch Robert Schröder leiste
mittlerweile eine sehr gute Arbeit. Ausschlaggebend sei die
Comeback-Mentalität: Fünf Siege aus den letzten sechs Partien sowie
die Fähigkeit, Rückstände zu drehen, machten Hoffnung. Herausragend
sei dabei Niklas Stierlin, der defensiv sozialisiert wurde, nun
aber im Mittelfeld „knipst wie er will“ und bereits acht Saisontore
verbucht. Im Titelkampf sieht Küpper aktuell Rot-Weiß Erfurt ganz
vorn, verweist aber auf die extreme Dichte der Spitzengruppe.
Breiten Raum nimmt die Aufstiegsreform ein. Küpper hält das
Kompass-Modell für die wahrscheinlichste Lösung, weil der
öffentliche Druck der Fan-Initiativen und Schwergewichte wie
Schalke 04, Bayern München und DFL-Chef Aki Watzke enorm sei. Eine
solche geschlossene Front habe er „in all den Jahren noch nie
erlebt“. Dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf sich ebenfalls dafür
positionierte, sei bemerkenswert. Küpper erwartet beim
außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember eine
richtungsweisende Entscheidung: „Die Zeichen stehen auf
Veränderung, dass gar nichts passiert, kann ich mir überhaupt nicht
vorstellen.“
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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