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  4. Veronika: Das ist jetzt mein Auftrag für ihn
Im Gespräch mit Johannes Clasen erzählt Veronika Waltl die
Geschichte ihres Sohnes Markus. Er war ein Sportler wie aus dem
Bilderbuch – staatlich geprüfter Skilehrer, Snowboardlehrer,
Windsurfer und Mountainbiker. Für seinen Beruf hätte er sich
nicht impfen lassen müssen. Doch um in seiner früheren Skischule
auszuhelfen, ließ er sich unter Druck zweimal impfen – und
erkrankte anschließend zunächst akut. Wochenlang war er
körperlich stark geschwächt. Am 12. Juni 2022 brach er am Abend
plötzlich und unerwartet zusammen und starb.

Der Pathologe Arne Burkhardt fand das Impf-Spike-Protein in
seinen Gefäßwänden und hielt die Impfung „mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit“ für die Todesursache. Markus’
Mutter, selbst nicht gegen Corona geimpft, versprach ihrem Sohn
an seinem Totenbett, die Wahrheit über seinen Tod ans Licht zu
bringen. Auf diesem Weg wird sie vom Allgemeinmediziner Prof.
a.D. Dr. Andreas Sönnichsen begleitet, der wegen seines Einsatzes
für die Aufklärung selbst verfolgt wird und Markus’ Tod im
Gespräch medizinisch einordnet.

Ein Sportler wie aus dem Bilderbuch

Wenn Veronika von ihrem Sohn erzählt, entsteht das Bild eines
Mannes, der in der Natur zu Hause war. Markus, 48 Jahre alt, war
staatlich geprüfter Skilehrer, Snowboardlehrer, Windsurfer und
Mountainbiker. Zuletzt arbeitete er im Außendienst für
Tischlereibedarf und war, wie seine Mutter sagt, „eigentlich
gesund“. Für seine Arbeit, betont seine Mutter, „wäre es nicht
unbedingt notwendig gewesen, sich impfen zu lassen“.

„Dann musst du dich impfen lassen“

Der Druck kam von außen. Im Dezember 2021 fragte ihn sein
ehemaliger Skischulchef, ob er über die Feiertage aushelfe –
Privatgäste wollten unbedingt ihn. Die entscheidende Frage folgte
sofort: „Bist du geimpft?“ Da Markus verneinte folgte die
unmissverständliche Aufforderung: „Oh, dann musst du dich impfen
lassen.“ Widerwillig ging Markus zum Hausarzt, der auf sein
eigenes Beispiel verwiesen habe: Er habe seine Familie impfen
lassen, er vertraue der Wissenschaft. Und so ließ Markus sich
schließlich entgegen seinem Gefühl impfen – mit dem
modRNA-Impfstoff von BioNTech: die erste Dosis Anfang Dezember,
die zweite zwei Tage vor Weihnachten. Der Abstand betrug nur rund
drei Wochen, obwohl üblicherweise ein Abstand von vier Wochen
vorgesehen gewesen sei. Es habe „pressiert“, so Veronika.

Drei Wochen „kampfunfähig“

Auf die zweite Spritze reagierte sein Körper heftig: sofort hohes
Fieber, danach „drei Wochen einfach kampfunfähig“ im Bett. Markus
litt doppelt: körperlich unter seiner fehlenden Kraft und
seelisch darunter, dem Druck nachgegeben zu haben. Andreas
Sönnichsen ordnet die Beschwerden als typischen
Postvakzin-Schaden (Post-Vac-Syndrom) ein:

„Leistungsmangel, Müdigkeit, Brain Fog  […]  ein
insgesamt beeinträchtigtes Wohlbefinden und eine stark
beeinträchtige Leistungsfähigkeit, bis hin zu tatsächlich dieser
körperlichen Beeinträchtigung, die ja zum Beispiel hinweisen kann
auf eine chronische Myokarditis, wo dann einfach die Herzleistung
nicht mehr da ist.“

Der letzte Tag

Der 12. Juni 2022 war ein traumhaft schöner Tag. Am Morgen rief
Markus seine Mutter an, ob sie mit ihm auf den Berg fahre – sie
war schon unterwegs. Also lieh er sich von einem Freund einen
zweiten E-Bike-Akku, weil er es „ohne zweiten Akku […] sowieso
nicht geschafft“ hätte. „Wo ich einen halben brauche“, erinnert
sich Veronika. Anschließend fuhr er nach Hause, aß etwas und fuhr
zum Windsurfen auf den See. Ein Freund war dabei und sah, dass
etwas nicht stimmte: „Du bist ganz grau im Gesicht.“ Sie fuhren
zurück an Land, Markus musste sich übergeben. Dann setzte er sich
ans Ufer auf ein

„Bankerl, […] „hat zu röcheln, begonnen, ist zur Seite gefallen
und gestorben.“

Ein Versprechen am Totenbett

Für Veronika Waltl stand die Ursache sofort fest. Schon vorher
hatte Markus zu ihr gesagt:

„Mama, mir geht es oft so schlecht, kann man da etwas klären?“

Klären konnte er es nicht mehr selbst – also übernahm sie es.
Unter Tränen sagt sie:

„Ich habe ihm das am Totenbett versprochen, dass ich das versuche
zu klären. […] Das ist jetzt mein Auftrag für ihn.“

Markus starb an einem Sonntag um halb sieben Uhr Abends. Um halb
neun rief Veronika Andreas Sönnichsen an. Gemeinsam kamen sie zu
dem Schluss, dass eine Obduktion notwendig sei, um Klarheit über
den plötzlichen Herztod zu bekommen – und vor allem Gewebeproben,
die an den Pathologen Prof. Arne Burkhardt nach Reutlingen gehen
sollten. Denn dass die reguläre Pathologie der Krankenhäuser
möglichen Zusammenhängen mit der Impfung nicht nachgehen würde,
war für Sönnichsen absehbar:

„Man durfte ja als Arzt gar nicht sagen, dass irgendwas von der
Impfung kommt. Da bist du ja sofort von der Ärztekammer verfolgt
worden. Wenn du irgendwas gegen die Impfung gesagt hast, dann
bist du ja […] sofort disziplinarisch verfolgt worden.“

Was die Klinik verschwieg

Die Befürchtung bestätigte sich. Im Bericht der lokalen Klinik
stand über die Impfung „nicht ein Sterbenswort“. Stattdessen eine
Diagnose, die es medizinisch gar nicht gibt:

„Da stand ‚chronischer Herzinfarkt‘. Und einen chronischen
Herzinfarkt gibt es nicht – ein Herzinfarkt ist immer akut.“

Für Sönnichsen ein verräterisches Detail:

„Daran merkt man, dass sie genau wussten, was Sache ist – aber
sie haben es nicht geschrieben.“

Die Gewebeproben zu Professor Burkhardt zu bringen, entwickelte
sich für Veronika zu einem regelrechten Kraftakt. Das Labor
meldete immer wieder, es seien keine Proben angekommen. Sie
schrieb Mails mit Sende- und Lesebestätigung an das Krankenhaus,
telefonierte, stellte beim zehnten Anruf ein Ultimatum:

„Entweder ihr schickt es jetzt, oder ich gehe den Rechtsweg –
weil das war der letzte Wunsch von meinem Sohn.“

Erst dann wurden die Proben verschickt. „Die haben deutlich zu
erkennen gegeben, dass sie das eigentlich nicht machen wollten“,
sagt Sönnichsen.

„Da würde ihnen ja jemand auf die Finger schauen.“

Der Befund von Professor Burkhardt (†)

Burkhardt, der sich darauf spezialisiert hatte, impfbedingte
Spike-Schäden im Gewebe nachzuweisen – und das impfinduzierte
Spike-Protein vom natürlichen zu unterscheiden –, fand bei Markus
eine floride Herzmuskelentzündung und entzündete Gefäßwände, weil
sich das Spike-Protein im Endothel, der inneren Gefäßwand,
abgelagert hatte. Sein Fazit ist eindeutig:

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist die Impfung
kausal für den plötzlichen Herztod verantwortlich.“

Der Fall ist dokumentiert – als Fall 66 in dem Buch von Dr. Ute
Krüger, das die von Arne Burkhardt aufgearbeiteten Fälle sammelt.
Für Veronika bedeutet der Befund vor allem eines: Gewissheit.

„Ich bin einfach dem Andreas so zu Dank verpflichtet, weil ohne
ihn wäre das nicht geklärt worden“,

sagt sie. Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien,
eingebracht über den Rechtsanwalt Dr. Ortner, liegt seit über
einem Jahr mit Aktenzeichen vor – abgewiesen ist sie nicht, aber:
„Da läuft nichts.“

Wie der Impfstoff dem Körper schadet

Andreas Sönnichsen erklärt, warum das modRNA-Konzept für ihn
grundsätzlich verfehlt ist. Die künstliche, modifizierte mRNA
werde über Milliarden winziger Fett-Transporter
(Lipid-Nanopartikel) im ganzen Körper verteilt und zwinge die
Zellen, das toxische Spike-Protein herzustellen – „statt dass die
Zelle die Proteine produziert, die sie eigentlich selber
braucht“. Das Spike-Protein gelange ins Gewebe und in die
Blutbahn und entfalte überall seine Wirkung – in Muskel, Nerv,
Gehirn, Haut:

„Das erklärt […] auch die vielfältigen Symptome, die die
Impfgeschädigten nach der Impfung beschreiben. […] Hautsymptome,
Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, dann die neurologischen
Ausfälle, also Gefühlsstörungen, Missempfindungen, Brain Fog,
Konzentrationsstörungen, also die Gehirnleistung wird
beeinträchtigt und so weiter.“

Hinzu kämen Autoimmunphänomene, die sich verselbstständigen und
bestehen bleiben. Autoimmunerkrankungen würden

„sozusagen getriggert durch die Virusinfektion oder durch die
Impfung und die Autoimmunphänomene persistieren dann aber, also
die bleiben bestehen.“ 

Bei manchen Patienten sei das Spike-Protein sogar noch zwei Jahre
nach der Impfung im Blut nachweisbar. Auch habe es Long-Syndrome
nach Infekten immer schon gegeben, Long-Covid gebe es, „natürlich
auch, keine Frage.“ Denn:

„Long-Influenza, Long-Epstein-Barr und so weiter gab es ja auch
schon vorher. Das ist ja nichts Neues jetzt, dass das erst bei
Covid aufgetreten ist.“

Da die Geimpften auch alle Covid bekommen hätten, sei das
Post-Vac-Syndrom „eben […] als Long Covid“ umdefiniert worden, so
Sönnichsen. So sei das gängige Narrativ der Ärzteschaft:

„Ja, das steckte schon in Ihnen. Die Impfung hat damit nichts zu
tun.“

Zudem gebe es _„ja viele Impfgeschädigte, die den eigenen
Impfschaden leugnen.“ _

Sönnichsens Haltung dazu ist klar:

„Das ist Wahnsinn. Es ist Wahnsinn. Man denkt, das gibt es nicht,
aber es ist leider wirklich so.“

„Mein Vertrauen in diese Praxis ist weg“

Veronika selbst hatte sich von Anfang an gegen die Impfung
entschieden – aus „Hausverstand“. Nach dem Tod ihres Sohnes
stellte sie ihren Hausarzt zur Rede. Als sie erfuhr, dass dort
weiter geimpft werde und „Aufklärung“ bedeute, dass der Patient
nur „kommen und unterschreiben“ müsse, zog sie einen
Schlussstrich:

„Danke, diese Antwort genügt mir. Mein Vertrauen in diese Praxis
ist weg. Ich bin heute das letzte Mal da.“

Warum viele Ärzte schwiegen

Warum so viele Ärzte mitmachten, beantwortet Sönnichsen
unverblümt: Druck der Ärztekammer – und Geld. Viele, die
gezweifelt hätten, hätten, „das Maul gehalten, um sich nicht zu
exponieren“. Und wer einmal tausende Impfungen gesetzt habe,
könne den eigenen Fehler kaum noch eingestehen:

„Wer ein paar tausend Impfungen gemacht hat und den Porsche […]
vor der Tür stehen hat, der kann ja nicht mehr in den Spiegel
schauen, wenn er das zugeben würde. Der muss weiter glauben, dass
diese Impfung ein Segen für die Menschheit war.“

Er rechnet es vor: In Österreich habe die erste Impfung 25, die
zweite 20 Euro gebracht. Ein Kollege habe sich in einem
Zeitungsinterview – in dem er Sönnichsen als
„Verschwörungstheoretiker“ diffamierte – damit gebrüstet, an
einem einzigen Samstag 300 Menschen geimpft zu haben: 7.500 Euro
an einem Tag.

„Die haben in der Woche […] teilweise […] Zusatzeinkommen von
20.000 Euro gehabt. Pro Woche. 80.000 im Monat. Da ist in einem
Monat schon ein schönes Auto verdient. In einem Monat.“

Die Cleveland-Studie aus den USA

Für die Cleveland-Studie, die Andreas Sönnichsen in seinen
Vorträgen immer zeigt, wurden 30.000 Beschäftigte im
Gesundheitswesen sechs Monate beobachtet. Das Ergebnis sei
gewesen: je öfter geimpft wurde, desto mehr Covid-Erkrankungen
traten auf: von 4 Prozent bei Ungeimpften bis 12 Prozent bei mehr
als dreimal Geimpften innerhalb eines halben Jahres
Beobachtungszeit. Die Autoren hätten, so Sönnichsen, dazu nur
geschrieben: „Wir können es uns nicht erklären. Das muss noch
näher untersucht werden.“

Bestraft für Vorsicht

Dass es Sönnichsen ernst meint, bezahlt er teuer. Für vorläufige
Impfbefreiungs-Atteste wurde er zu insgesamt 40.000 Euro
Disziplinarstrafe verurteilt; seine Verfahren liegen beim
Verwaltungsgerichtshof. Der Vorwurf: Er habe die Atteste
ausgestellt, ohne die Patienten zu untersuchen. Dabei habe sein
Attest lediglich besagt, dass eine Allergie gegen Bestandteile
des Impfstoffs nicht ausgeschlossen werden könne, weshalb bis zur
Klärung der Verträglichkeit vorläufig nicht geimpft werden solle.
Der Richter, der ihn zweimal freisprach, habe die Vertreter der
Ärztekammer gefragt, welche Untersuchung hierfür nötig gewesen
wäre – eine Antwort seien sie schuldig geblieben:

„Die Ärztekammer hat […] keine nennen können, […] weil es gar
keine gibt.“

Sönnichsens Fazit: „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“,
habe man sich „Hilfe in der Politik“ geholt.

„Also das Bundesministerium hat sich sozusagen als quasi
Nebenkläger und Nebengutachter in den Prozess eingeschaltet. Es
ist ein rein politisches Urteil.

Links, grün – und plötzlich „rechtsradikal“

Beide widersprechen dem Etikett, das Kritikern der
Corona-Maßnahmen gern angeheftet wird. Veronika, nicht gegen
Corona geimpft und nie an Corona erkrankt, war Vertreterin im
Pensionistenverband und Mitglied in der Sozialistischen Partei
Österreichs. Unterstützung habe sie in dieser schweren Zeit weder
von ihrer Partei noch vom Pensionistenverband erhalten, sodass
sie schließlich nach 40 Jahren die Partei verlassen habe.
Sönnichsens Erfahrung ist ähnlich, vergleichbar einem „Joke“: In
den 80ern in der Friedensbewegung, gegen Atomkraft, für die
Umwelt, bei den frühen Grünen, galt er als linksradikal.

„Heute habe ich immer noch die gleichen Einstellungen. Ich bin
immer noch Pazifist, ich bin immer noch für Umweltschutz, ich bin
immer noch für Ehrlichkeit und Wahrheit und vor allen Dingen in
der Medizin. Jetzt ist das rechtsradikal. Das ist schon spannend.
Hauptsache man kann irgendwie auf die Leute, die dem Narrativ im
Wege stehen, draufhacken.“

„Ich möchte das in die Welt tragen“

Am Ende des Gesprächs wirft Johannes Clasen die Frage auf, ob
„irgendwann vielleicht doch in der Gemeinschaft, in der
Gesellschaft ankommt, was da passiert ist?“

Andreas Sönnichsen sieht die Zahl der kritischen Stimmen wachsen
und ist überzeugt, dass wir „gesellschaftlich auf dem richtigen
Weg sind.“ Gleichzeitig beobachtet er jedoch, dass viele Menschen
das Thema lieber meiden:

„Die Menschen wollen das nicht. Sie wollen sich mit diesen Dingen
nicht auseinandersetzen. Ich glaube, weil bei vielen schon auch
das mulmige Gefühl da ist, ich habe da einen Fehler gemacht, ich
habe da eigentlich falsch entschieden. Und das zuzugeben und das
auch für sich selber aufzuarbeiten, das fällt vielen Menschen
sehr, sehr schwer“.

Wer eine Aufarbeitung vorschlage, höre häufig nur:

„Ach ne, das ist doch vorbei. […] Fang mal damit nicht wieder
an.“

Auch Veronika erlebt diese Reaktionen in Gesprächen immer wieder:

„Die klammern sich an dem fest, an dem Narrativ.“

Umso wichtiger ist es, dass Veronika Waltl den Mut gefunden hat,
ihre Geschichte zu erzählen und damit einen wertvollen Beitrag
dazu zu leisten, dass unsere Gesellschaft wieder lernt, über das
Geschehene zu sprechen. Unter Tränen fasst sie zusammen, warum
sie all das auf sich nimmt:

„Ich möchte das einfach in die Welt tragen. […] Das ist meine
Aufgabe.“

Möge das Versprechen, das sie ihrem Sohn gegeben hat, viele
Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen. Mögen ihre Worte
Gehör finden. Möge ihr Mut dazu beitragen, dass das Schweigen
einem ehrlichen Dialog weicht und sich Vergleichbares niemals
wiederholt.
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„Veronika: Das ist jetzt mein Auftrag für ihn“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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