„Es braucht eher einen guten Anwalt als einen guten Manager.”
sagt Deborah, als sie über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit
Nachwuchstalenten aus der Musik- und Medienindustrie spricht.
In dieser Folge ist Deborah Salamon zu Gast. Sie begleitet
Künstler:innen, Creators, Schauspieler:innen und Personen des
öffentlichen Lebens und entwickelt Produktideen und
Markenkooperationen für ihre Klient:innen. Deborah hat schon
Millionäre gecastet, sich im Mittelalterschwertkampf geübt und
hat sich nach ihrer steilen Karriere im Produktionsbusiness, mit
Studio Beehive den Traum vom eigenen
Künstlermanagement erfüllt. Wir sprechen über den Mythos vom
"linearen Karriereweg", warum sie Kunden schon mal absagt, obwohl
das Geld gebracht hätte, und ab wieviel Provision für sie die
rote Flagge hochgeht.
Zusammenfassung:
Wie wird man Künstlermanagerin, ohne es sich je aktiv ausgesucht
zu haben? In dieser Episode von Business with a
Smile spricht Thomas Müller mit Deborah Salamon.Im
Zentrum steht die Frage, was professionelles Künstlermanagement
von reiner Verwaltung unterscheidet: Deborah erklärt, warum sie
lieber eine langfristige, wertebasierte Zusammenarbeit aufbaut,
auch wenn sie das kurzfristig Geld kostet, wo für sie bei
Managementprovisionen die rote Linie verläuft, und warum sie
jungen Artists eher einen guten Anwalt als einen guten Manager
empfiehlt. Außerdem geht es um die Reibung zwischen klassischer
Musikindustrie und Creator Economy. Warum scheitern viele gute
Musiker:innen, obwohl ihre Kunst stimmt, weil Social Media
einfach nicht ihre Stärke ist?
Über den Gast
Deborah Salamon ist Gründerin und Inhaberin der Kölner Agentur
Studio Beehive (Artist Management, Booking, PR).
Sie begleitet Künstler:innen, Creator, Schauspieler:innen und
Personen des öffentlichen Lebens und entwickelt darüber hinaus
Produktideen und Markenkooperationen für ihre Klient:innen.Ihr
beruflicher Weg begann mit einem Praktikum in der Redaktion von
„Wer wird Millionär?”. Nach Stationen in der Formatentwicklung,
Produktion und Markenkommunikation war sie acht Jahre bei BWM
Communications tätig, zuletzt als Head of Artist Management. 2022
entwickelte sie dort, gemeinsam mit der IHK Köln, den ersten
zertifizierten Fortbildungslehrgang „Artist Manager (IHK)” in
Deutschland, den sie bis heute als Lehrgangsleitung betreut.
Seit April '25 führt sie mit Studio Beehive ihre eigene Agentur.
Über Studio Beehive:
Studio Beehive ist eine Kölner Agentur für
Artist Relations, die Artist Management, Booking und Public
Relations aus einer Hand anbietet. Deborah selbst nennt ihren
Ansatz „Creative Companionship”: eine Verbindung aus klaren
Strukturen und echter Empathie, mit dem erklärten Ziel
langfristiger statt kurzfristiger Zusammenarbeit. Zu den von
Studio Beehive betreuten Artists zählt unter anderem die
Techno-Künstlerin Anna Reusch.
Diese Episode behandelt
Künstlermanagement / Artist Management
Wertebasiertes Arbeiten
Provisions- und Vergütungsmodelle
Red Flags bei Managementverträgen
Professionalisierung des Berufes Artist Manager
(IHK-Lehrgang)
Creator Economy vs. Musikindustrie
Social Media als Pflicht statt Kür
Langfristige Beziehungen statt Hype
Merchandising (Ausblick auf Folge 2)
Fragen, die diese Episode beantwortet
Wie wird man Künstlermanagerin?
Was unterscheidet professionelles von unprofessionellem
Künstlermanagement?
Ab welcher Provisionshöhe sollten Artists misstrauisch
werden?
Wann braucht ein Artist eher einen Anwalt als einen Manager?
Warum kann es sinnvoll sein, lukrative Kunden abzulehnen?
Wie unterscheiden sich Creator Economy und klassische
Musikindustrie im Umgang mit Social Media?
Was macht den ersten zertifizierten Artist-Manager-Lehrgang
in Deutschland aus?
Wann sollten Partner:in oder Familie das Management
übernehmen, und wann nicht?
Organisationen und Projekte
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Endemol Deutschland
Beyond Influence
Bundesverband Influencer Marketing e.V.
„Wer wird Millionär?”
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