Biberach wird wieder zum Treffpunkt der deutschen Filmszene! Vom
28. Oktober bis zum 1. November gehen die Biberacher Filmfestspiele
in die 48. Runde. Rund 60 deutschsprachige Filme, viele bekannte
Schauspieler, spannende Premieren und jede Menge Gespräche mit den
Menschen hinter der Kamera stehen auf dem Programm. Zwei
Tatort-Stars in Biberach: Adele Neuhauser und Maria Furtwängler
Gleich zwei bekannte Tatort-Gesichter stehen in diesem Jahr im
Mittelpunkt. Die österreichische Schauspielerin Adele Neuhauser,
bekannt als Ermittlerin Bibi Fellner aus dem Wiener Tatort, wird
mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet. Schon 2024 begeisterte sie das
Biberacher Publikum mit ihrem Film „Ungeschminkt“, der damals den
Publikumspreis gewann. Auch Maria Furtwängler, die Millionen
Fernsehzuschauer als Hannoveraner Tatort-Kommissarin Charlotte
Lindholm kennen, wird in Biberach erwartet. Gemeinsam mit Adele
Neuhauser ist sie im Fernsehfilm „Glückspilze isst man nicht“ zu
sehen. Neuhauser ist außerdem in „Wenn das Licht gefriert“ und im
Rahmen eines Specials in „Überleben in Brandenburg“ auf der
Leinwand vertreten. Weitere angekündigte Gäste sind unter anderem
Philipp Hochmair, Petra Schmidt-Schaller, Henriette Confurius und
Andreas Pietschmann. Rund 60 Filme und eine Weltpremiere Los geht
es am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadthalle
Biberach. Eröffnungsfilm ist die Komödie „Lieblingsmenschen“ von
Helena Hufnagel. Darin treffen eine 101-jährige Frau und ein
31-jähriger Geflüchteter aufeinander und gründen eine ziemlich
ungewöhnliche Wohngemeinschaft. In den Hauptrollen sind Katharina
Thalbach und Bardo Böhlefeld zu sehen. Auch Krimifans kommen auf
ihre Kosten. Neben dem „Tatort – Zwischenwelten“ feiert der
Fernsehfilm „Der Geier – Blut und Zweifel“ mit Philipp Hochmair
seine Weltpremiere in Biberach. Dazu kommen zahlreiche
Dokumentarfilme, sechs Debütfilme, sechs mittellange Filme und
insgesamt 26 Kurzfilme, die in vier Blöcken gezeigt werden.
Hauptspielort ist wieder das Cineplex-Kino in der Biberacher
Innenstadt. Geschichten von Familie, Vergangenheit und Neuanfang
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Programms sind Geschichten über
Familiengeheimnisse, persönliche Krisen und Neuanfänge. Dazu gehört
auch „Frieda – Kalter Krieg“ von Autor und Regisseur Felix
Hassenfratz mit Julia Jentsch in einer der Hauptrollen. Die
bekannte Schauspielerin feierte mit „Sophie Scholl – Die letzten
Tage“ ihren internationalen Durchbruch und spielte unter anderem im
Kinohit „Die fetten Jahre sind vorbei“ und in der erfolgreichen
Krimiserie „Der Pass“. „Frieda“ erzählt von einem Mädchen, das 1984
in der süddeutschen Provinz mit einem verdrängten Familiengeheimnis
konfrontiert wird. Für Regisseur Felix Hassenfratz ist es eine
Rückkehr an einen vertrauten Ort: Bereits 2018 gewann er mit seinem
Kinodebüt „Verlorene“ den Debüt-Biber. Ein Jahr später saß er
selbst in der Biberacher Jury. Auch „Eurotrash“ von Frauke
Finsterwalder beschäftigt sich mit einer schwierigen
Familiengeschichte. In der Verfilmung des Romans von Christian
Kracht begibt sich ein Schriftsteller gemeinsam mit seiner
todkranken Mutter auf einen ebenso absurden wie schmerzhaften
Roadtrip durch die Schweiz. Nachwuchstag, Tickets und große
Abschlussgala Schon vor dem offiziellen Festivalstart gibt es am
Sonntag, 25. Oktober, einen Nachwuchstag. Wer selbst einmal vor
oder hinter der Kamera arbeiten möchte, bekommt bei Workshops zu
Schauspiel, Kamera, Schnitt und Drehbuch Einblicke in die
Filmbranche. Auch das Rahmenprogramm wird erweitert. Geplant sind
unter anderem Gespräche über Drehbücher, Casting und unabhängige
Filmproduktionen. Natürlich darf auch die Filmfestparty am
Freitagabend im Hotel Kapuzinerhof nicht fehlen. Am Sonntag, 1.
November, endet das Festival um 19 Uhr mit der großen
Preisverleihung in der Stadthalle. Insgesamt werden acht Preise im
Gesamtwert von 27.000 Euro vergeben. Das vollständige Programm gibt
es auf Website der Biberacher Filmfestspiele. Der Ticketverkau
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