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  4. #92 Wenn wir das ganze Marketing wegnehmen, was bleibt von deiner Arbeit übrig?
„Der tiefste Raum, den ich jemals erschaffen habe.“

„Das wird lebensverändernd.“

„Diese Transformation wird alles verändern.“

„Du bist noch nicht bereit für das, was kommt.“

Okay.

Und was bleibt übrig, wenn wir all diese Sätze einmal
wegnehmen?

In dieser Folge stelle ich eine ziemlich unbequeme Frage an die
Onlinebusiness-Branche und ausdrücklich auch an mich selbst:

Was bleibt von unserer Arbeit, wenn wir Superlative,
Launchdramaturgie, Testimonials, „magisch“, „transformierend“ und
„next level“ für einen Moment streichen?

Was tun wir tatsächlich?

Was können Menschen von unserer Arbeit sehen, ohne dass wir ihnen
vorher sagen, wie besonders sie ist?

Ich spreche darüber, warum Begeisterung keine
Wirkungsbehauptung ist, weshalb ein Testimonial eine
individuelle Erfahrung und kein universelles Versprechen zeigt
und warum ich meine Arbeit immer weniger beschreiben und immer
häufiger demonstrieren möchte.

Es geht um Content als Arbeitsprobe, um die Angst, ohne große
Versprechen nicht wahrgenommen zu werden und um einen
Unterschied, der meine eigene Kommunikation gerade stark
verändert:

Marketing darf deine Arbeit sichtbar machen.

Es sollte sie nicht durch Behauptungen über ihre Qualität
ersetzen.

Und nein: Die Antwort lautet nicht, dass gute Arbeit kein
Marketing braucht.

Du darfst verkaufen.

Du darfst launchen.

Du darfst begeistert sein.

Du darfst dein eigenes Angebot verdammt gut finden.

Präzision ist nicht Bescheidenheit.

Also nimm für einen Moment sämtliche schönen Worte weg und stell
dir eine Frage: Was bleibt von deiner Arbeit übrig?

Und wenn du darauf eine klare Antwort hast, darfst du von mir aus
sogar eine Rakete wieder draufpacken. Eine. 🤍
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„#92 Wenn wir das ganze Marketing wegnehmen, was bleibt von deiner Arbeit übrig?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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