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Warum bei vielen Notrufen kein Notarzt nötig ist

Warum bei vielen Notrufen kein Notarzt nötig ist

Hörgang vor 5 Tagen
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26:18
Wer den Notruf 144 wählt, erwartet vor allem eines: schnelle Hilfe.
Doch wer tatsächlich zum Einsatz fährt, ist zunehmend Gegenstand
einer fachlichen Debatte. Im Hörgang spricht Mario Krammel,
Chefarzt der Berufsrettung Wien und Präsident der Österreichischen
Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin, über die Zukunft
der Notfallversorgung in Österreich. Der Hintergrund: Die Zahl der
Einsätze steigt kontinuierlich, während Notärztinnen und Notärzte
dort gebraucht werden, wo jede Minute über Leben und Tod
entscheidet. Viele Aufgaben können heute bereits speziell
ausgebildete Notfallsanitäter eigenverantwortlich übernehmen, von
Schmerztherapien bis zur Verabreichung bestimmter Medikamente.
Krammell plädiert deshalb für eine Reform des Sanitätergesetzes und
eine deutlich längere Ausbildung in der Notfallrettung.
Gleichzeitig sieht er in der Telemedizin großes Potenzial:
Telenotärzte könnten künftig bei weniger kritischen Einsätzen
unterstützen und ärztliche Ressourcen gezielter verfügbar machen.
Anhand konkreter Beispiele berichtet Krammell auch von neuen
Möglichkeiten der präklinischen Notfallmedizin. Entscheidend sei
jedoch, dass Reformen letztlich den Patientinnen und Patienten
zugutekommen: durch schnellere Hilfe, besser ausgebildete Teams und
einen effizienteren Einsatz knapper Ressourcen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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