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  4. Smartwatch vs. Körpergefühl: Wer gewinnt?
In dieser Rückblick-Folge diskutieren Host Rasmus Cloes und
Christoph Wellbrock, warum Fitness-Apps oft genau die verfehlen,
die sie erreichen wollen. Von Pokémon Go über KI-gestütztes
Krafttraining bis zum Pflegeheim-Experiment spannen sie den Bogen
durch zwei Jahre Forschung. Zum Schluss geht es um eine Machtfrage:
US-Konzerne oder eine deutsche, gemeinnützige Dateninfrastruktur,
wer sammelt künftig unsere Gesundheitsdaten? Rasmus erinnert zu
Beginn an die Folge mit Chen-Chia Pan. Sie erzählte, wie das
Handyspiel Pokémon Go Menschen bewegte, die klassische Fitness-Apps
nie anrühren würden: Wer Wasser-Pokémon fangen wollte, musste zum
Wasser, notfalls zehn Kilometer weit. Klassische Trainings-Apps
dagegen verlangen viel Pflege und liefern oft wenig Nutzen. Auch
Künstliche Intelligenz stößt beim Krafttraining an Grenzen, zeigt
ein Bremer Forschungsprojekt von Bastian Dänekas. Klarer wirkt
Bewegung dort, wo persönliche Betreuung dazukommt, etwa bei
hochbetagten Pflegeheim-Bewohner:innen, die im Gespräch mit Dr.
Thomas Cordes durch gezieltes Training deutlich fitter wurden. Ein
Warnsignal sieht Rasmus in der wachsenden Datenabhängigkeit:
Gesundheitsdaten aus Smartwatches landen meist bei US-Konzernen wie
Apple oder Garmin. Je besser deren Auswertungen werden, desto
abhängiger machen sie die Nutzer:innen, mit Folgen auch für das
Gesundheitswesen. Seine Alternative: eine gemeinnützige, deutsche
Dateninfrastruktur, die Forschung ermöglicht, ohne die Datenhoheit
an einzelne Firmen abzugeben. Christoph widerspricht, er sieht die
Abhängigkeit gelassener.
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„Smartwatch vs. Körpergefühl: Wer gewinnt?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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