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  4. Folge 570: Wochenfeedback und eine Kurzgeschichte "Zwischen den Seiten"
Guten Morgen, es ist Sonntag. Zeit für euer
Feedback und eine kleine Kurzgeschichte. Diesmal habe ich die
Kurzgeschichte mit Unterstützung einer KI geschrieben. Ich bin
gespannt, was du davon hältst. Lass uns doch mal darüber
diskutieren, wie du die Geschichte empfunden hast. Ich bin
gespannt. :) (Und keine Sorge, das wird nicht noch mal vorkommen,
es war nur eine „Zwischenlösung” aus Zeitgründen.)

Viel Spaß damit!

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Die Geschichte im Wortlaut:

 Zwischen den Seiten

Als der Herbst kam, begann das Haus wieder zu atmen.

Mara bemerkte es eines Morgens, als sie die Fensterläden öffnete.
Ein kalter Wind strich durch den Garten und trieb goldene Blätter
über den Weg. Einige blieben an der niedrigen Steinmauer hängen,
andere tanzten weiter, als wüssten sie genau, wohin sie wollten.
Mara wusste es nicht.

Sie stellte Wasser auf und nahm ihr liebstes Teegeschirr aus dem
Schrank. Während der Tee zog, ging sie zum Bücherregal. Es war
ein altes Regal, das einmal ihrem Großvater gehört hatte. Manche
Bücher waren so zerlesen, dass ihre Rücken kaum noch zu erkennen
waren. Mara fuhr mit dem Finger über die Buchrücken. Dann blieb
sie stehen.

Zwischen zwei dicken Büchern steckte ein schmales, dunkelblaues
Buch, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie zog es heraus.
Auf dem Einband stand kein Titel. Nur ein kleiner goldener
Punkt.

Mara schlug die erste Seite auf. Sie war leer. Auch die nächste.
Und die nächste.

„Merkwürdig“, sagte sie.

Aus dem Wohnzimmer erklang Musik.

Mara hatte dort einen alten Plattenspieler stehen, obwohl sie
schon lange keine Schallplatten mehr kaufte. Manchmal legte sie
eine Platte auf, ohne zu wissen, warum. Heute hatte sie es nicht
getan. Trotzdem spielte Musik. Leise, kaum mehr als ein
Flüstern.

Auf dem Plattenspieler lag eine Schallplatte, die sie nicht
kannte. Die Musik war langsam. Keine Melodie, die man hätte
mitsingen können. Eher etwas, das an einen Traum erinnerte, an
den man sich beim Aufwachen nur noch in Bruchstücken
erinnert.

Mara setzte sich und nahm einen Schluck von ihrem Tee. Draußen
begann es zu regnen. Eine Weile hörte sie einfach nur zu: der
Musik, dem Regen und dem leisen Ticken der Uhr.

Dann nahm sie das blaue Buch wieder zur Hand.

Auf der nächsten Seite stand plötzlich ein Satz:

„Manche Geschichten beginnen erst, wenn niemand mehr nach ihnen
sucht.“

Mara las ihn zweimal. Dann blätterte sie um.

Die nächste Seite war leer.

Sie wartete. Nichts geschah. Also legte sie das Buch neben sich
und sah aus dem Fenster. Im Garten bewegten sich die Bäume im
Wind. Ein Blatt löste sich von einem Ast, segelte langsam nach
unten und blieb an der Fensterscheibe liegen.

Mara fragte sich, wie viele Geschichten wohl in einem einzigen
Herbst verborgen waren. In jedem fallenden Blatt. In jedem
Regentropfen. In jedem Haus, an dem man vorbeiging, ohne zu
wissen, wer hinter den Fenstern saß.

Als sie wieder in das Buch sah, stand dort ein neuer Satz:

„Du warst schon einmal hier.“

Sie runzelte die Stirn. Natürlich war sie schon einmal hier. Es
war ihr Haus. Ihr Wohnzimmer. Ihr Herbst. Und doch fühlte sich
der Satz anders an. Nicht wie eine Erinnerung. Eher wie eine
Frage.

Sie blätterte weiter. Auf jeder Seite erschien nun ein einzelner
Satz.

„Hör zu.“

„Warte.“

„Erinnerst du dich an den Weg?“

Dann kam eine Seite, auf der nur ein einziges Wort stand:

„Morgen.“

Mara schloss das Buch.

Die Musik war verstummt. Im Raum war es plötzlich ganz still. Nur
der Regen war noch zu hören.

Sie stand auf und ging zum Fenster. Draußen lag der Garten im
grauen Licht des späten Nachmittags. Auf dem Weg zum Tor lag ein
Teppich aus roten, gelben und braunen Blättern.

Und dort, wo gestern noch nichts gewesen war, stand eine kleine
Holzbank.

Mara öffnete die Tür. Die kalte Luft roch nach nasser Erde. Sie
nahm das blaue Buch mit und ging hinaus.

Auf der Bank stand eine Tasse. Dampf stieg daraus empor.

Mara blieb stehen.

Sie wusste nicht, wer die Tasse dort hingestellt hatte. Sie
wusste nicht, ob sie sie berühren sollte. Und sie wusste auch
nicht, ob die Musik vielleicht draußen weitergespielt wurde,
irgendwo hinter den Bäumen, wo sie sie nur noch nicht hören
konnte.

Schließlich setzte sie sich.

Das Buch lag auf ihrem Schoß. Eine letzte Seite hatte sich
geöffnet.

Darauf stand:

„Vielleicht ist eine Geschichte nichts, das man liest. Vielleicht
ist sie etwas, dem man folgt.“

Mara sah zum Wald. Ein Windstoß fuhr durch die Bäume. Für einen
kurzen Augenblick glaubte sie, zwischen den Blättern eine Gestalt
zu sehen.

Oder war es nur ein Schatten?

Sie lächelte.

Dann nahm sie die Tasse. Der Tee war warm. Und irgendwo, ganz
weit entfernt, begann wieder Musik zu spielen.

Mara schlug das Buch zu.

Und ging los.

Ob sie wusste, wohin?

Vielleicht.

Vielleicht auch nicht.

Der Herbst hatte schließlich gerade erst begonnen.

(Quelle: Mit ChatGPT gemeinsam erstellt. Mein Angaben: Name Mara,
Buch, Bücher, Herbst, Cozy, Tee, Geschichte soll zum mitdenken
einladen, Musik)

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Jingle wurde als Auftragsarbeit von Alex Erben erstellt, ohne
die Verwendung von KI. 

Die restlichen Grafiken kommen von Canvas.com 

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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