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Theresa (42) hat einen Sohn (7) und eine Tochter (1). Durch ihren
Sohn wurde sie auf das Thema Hochbegabung aufmerksam und
entdeckte diese auch bei sich selbst. Im Rückblick ist ihr klar,
warum sie die Anfangszeit mit ihrem Sohn als so
belastend erlebte: sie fühlte sich abhängig, in ihrer Autonomie
begrenzt und intellektuell unterfordert.

Gesellschaftliche Rollenerwartungen machen es
hochbegabten Frauen oft schwer, nach ihren Bedürfnissen zu
handeln. Theresa konnte mit ihrem Mann eine passende Lösung für
ihre Familie finden und weiß heute, dass sie dies zu einer
entspannteren Mutter gemacht hat.

Als Kulturwissenschaftlerin mit Sprachbegabung
konnte sie im Studium durch Auslandsaufenthalte und eine
Promotion ihre Talente entfalten. Wir sprechen darüber wie
Überanpassung und Nichterkennung der
Hochbegabung zu Unzufriedenheit und depressiven Verstimmungen
führten.

Wir beleuchten gesellschaftliche Phänomene der Anpassung,
Normierung und Nichtpassung und was dies für psychische
Gesundheit bedeutet.

Das erwähnte Buch "Patriarchale Belastungsstörung -
Geschlecht,

Klasse und Psyche" von Beatrice Frasl:

https://www.haymonverlag.at/produkt/patriarchale-belastungsstoerung/

Das Zitat, was mir im Gespräch nicht eingefallen ist, aber
was

durchaus sinnvoll ist:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich
nicht

ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und
die

Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

(Reinhold Niebuhrl, US-amerikanischer Theologe, Philosoph und
Autor, 1892 – 1971)

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„#70: Hochbegabt Frau & Mutter sein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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