Statt Nachts, im Urlaub oder am Wochenende endlich abzuschalten
und uns auszuruhen, liegen wir wach, analysieren Probleme,
spielen belastende Gespräche immer wieder durch und hoffen auf
den einen Gedanken, der endlich alles löst. Doch kommt der
entscheidende Geistesblitz wirklich um zwei Uhr nachts? Oder hält
uns Grübeln nur in einer mentalen Dauerschleife fest?
In dieser Folge von Stop to Worry – dem Podcast gegen das
Grübeln geht es darum, was Grübeln eigentlich ist, warum
unser Gehirn ins Overthinking gerät und wie wir den Unterschied
zwischen hilfreichem Nachdenken und belastendem Gedankenkreisen
erkennen.
Zu Gast ist Dr. Jessica Kottirre, Arbeits- und
Organisationspsychologin, HR-Managerin und zertifizierte Business
Coachin (DVCT). Sie beschäftigt sich mit den psychologischen
Dynamiken hinter Leistung und mentaler Belastung, insbesondere im
Spannungsfeld von Karriere, Leadership und Care-Arbeit.
Wir sprechen darüber,
warum hohe Leistungsansprüche und innere Antreiber Grübeln
verstärken können,
weshalb wir emotional belastende Gespräche immer wieder im
Kopf abspielen,
was hinter dem psychologischen
Too-Much-of-a-Good-Thing-Effekt steckt und was
ein Grübelstuhl ist,
wie wir herausfinden, welches eigentliche Thema unter dem
Grübeln liegt,
und welche Sofort-Hilfe-Tools wirklich dabei helfen,
Gedankenspiralen zu stoppen.
Jessica erklärt außerdem, welcher zentrale Mindset-Shift dabei
helfen kann, aus dem Grübeln wieder ins Handeln zu kommen und
warum es langfristig nicht reicht, Gedanken einfach nur
wegzuschieben.
Eine Folge für alle, die zu viel nachdenken, nachts nicht
abschalten können, hohe Ansprüche an sich selbst haben oder sich
fragen: Wie kann ich endlich aufhören zu
grübeln?
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