Manchmal braucht es einen einzigen Moment, der etwas in uns
verändert.
Damals, als ich noch Polizeibeamtin war, passierte auf meiner
Dienststelle etwas, das für mich zum
I-Tüpfelchen wurde. Es war der Moment, der einen
Schalter in mir umlegte.
Plötzlich wusste ich ganz klar:
Nein. Ich bleibe hier nicht mehr.
Und mit dieser Entscheidung veränderte sich etwas.
Denn obwohl sich an meiner äußeren Situation zunächst kaum etwas
verändert hatte, fühlte sich plötzlich alles anders an. Ich
konnte auf einmal Möglichkeiten sehen, die ich vorher überhaupt
nicht wahrgenommen hatte.
Die Entscheidung gab mir Kraft. Sie gab mir Auftrieb. Und vor
allem brachte sie mich wieder in Bewegung.
Denn vorher war ich in der Resignation.
Ich wusste, dass ich so nicht weitermachen wollte, aber ich hatte
noch keine Entscheidung getroffen. Dadurch blieb ich in einer Art
Starre. Ich verharrte – und solange ich verharrte, konnte sich
auch nichts verändern.
Eine Entscheidung bringt Bewegung.
Und Bewegung schafft die Möglichkeit für Veränderung.
Genau deshalb möchte ich dich mit dieser Folge ermutigen, einmal
ehrlich hinzuschauen:
Wo in deinem Leben bist du gerade in der Starre?
Wo weißt du vielleicht längst, dass sich etwas verändern muss,
aber du triffst noch keine Entscheidung?
Vielleicht wartest du auf den richtigen Zeitpunkt.
Vielleicht wartest du darauf, dass es von allein besser
wird.
Vielleicht hast du Angst davor, was passiert, wenn du dich
entscheidest.
Aber vielleicht ist die Unentschlossenheit auf Dauer viel
belastender als die Entscheidung selbst.
Du musst nicht wissen, wie dein kompletter Weg aussieht.
Du musst nicht alle Antworten haben.
Manchmal reicht zunächst die Entscheidung:
„So möchte ich nicht mehr weitermachen.“
Denn in dem Moment, in dem du dich entscheidest, kommst du aus
der Starre in die Bewegung.
Und plötzlich kannst du Möglichkeiten erkennen, die vorher
unsichtbar waren.
Diese Folge ist meine persönliche Geschichte über den Moment, in
dem ich diese Entscheidung getroffen habe – und darüber, warum
ich heute glaube:
Es ist schlimmer, dauerhaft keine Entscheidung zu
treffen, als den Mut zu haben, eine zu treffen.
Vielleicht ist deine Entscheidung heute noch nicht klar.
Aber vielleicht darfst du anfangen, dir die Frage zu stellen:
Was würde sich verändern, wenn ich mich endlich
entscheide?
Ich freue mich über deinen Besuch:
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