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  4. #20 Fleisch im Kapitalismus
Wenn wir über Tierhaltung sprechen, geht es oft um einzelne
Missstände: abgeschnittene Schwänze bei Ferkeln, angebundene
Kühe, lange Tiertransporte oder Hochleistungszucht. All das ist
wichtig. Doch wer verstehen will, warum sich diese Probleme so
hartnäckig halten, muss tiefer schauen – auf das
Wirtschaftssystem, in dem die industrielle Tierproduktion
entstanden ist und bis heute funktioniert.

In dieser Folge schauen wir uns Fleisch im Kapitalismus an. Wir
fragen, wie Tiere zu Produktionseinheiten werden, weshalb
Effizienz, Wachstum und niedrige Preise die Tierhaltung prägen
und wer von diesem System profitiert. Dabei geht es um
Schlachtfabriken und globale Lieferketten, um Soja- und
Maismonokulturen, Regenwaldzerstörung und Arbeitsbedingungen –
aber auch um die historischen Wurzeln der industriellen
Fleischproduktion, von den Schlachthöfen Chicagos bis zum
heutigen Milliardenmarkt.

Wie ist dieses System entstanden? Wer trägt seine tatsächlichen
Kosten? Und kann sich wirklich etwas ändern, solange die Logik
dahinter dieselbe bleibt?

(04:53) Vorgespräch

(11:04) Thema startet.

(01:39:09) Inspirierendes Projekt Kiezkantinen

Ab jetzt gibt es eine Folge pro Monat und wir schauen uns immer
ein Thema tiefergehend an!

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Quellen und Links zur Folge:
https://steady.page/de/was-zu-retten-ist/posts/a8000e36-3a2d-428c-9883-f6d65fc5c681

Hinter „Was zu retten ist“ stehen Annemarie Botzki (Campaignerin
& Aktivistin) und Friederike Schmitz (Autorin &
Philosophin).

Schnitt & Bearbeitung: Tuki.

Ihr erreicht uns unter: waszurettenist@posteo.de
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„#20 Fleisch im Kapitalismus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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