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  4. Folge 46: Wirklich psychisch bedingt? – Diagnosen am Übergang von Körper und Seele, mit Hans-Ulrich Schmidt
Manchmal sitzt eine Patientin mit Schluckbeschwerden und
Gewichtsverlust in der Praxis – und der Überweisungsschein für die
Gastroskopie ist schon fast ausgestellt. Dann fällt dem Arzt auf,
dass sie seltsam traurig wirkt. Ein kurzes Nachfragen genügt: Die
Mutter hat gerade die Diagnose Ösophaguskarzinom bekommen. Braucht
diese Patientin wirklich eine Spiegelung – oder etwas ganz anderes?
In dieser Folge ist wieder Dr. Hans-Ulrich Schmidt zu Gast,
Psychosomatiker am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Er
ist Mitherausgeber des Buches „Wirklich psychisch bedingt?"
(Schattauer Verlag, inzwischen in 2. Auflage), das er gemeinsam mit
Ulrich Lamparter und einem großen Kreis von Kolleginnen und
Kollegen verfasst hat – darunter auch Beiträge von Andreas und
Ingo. Das Buch bildet den Ausgangspunkt für eine Diskussion, die
weit über eine Buchvorstellung hinausgeht: Wie stellt man
eigentlich eine psychosomatische Diagnose – positiv oder per
Ausschluss? Wie viel Ungewissheit müssen Ärztinnen und Ärzte
aushalten können? Und warum ist eine somatische Diagnose für viele
Patientinnen und Patienten entlastend, eine psychische dagegen noch
immer belastend? Buchhinweis: Hans Ulrich Schmidt & Ulrich
Lamparter (Hrsg.), „Wirklich psychisch bedingt?“ – Somatische
Differenzialdiagnosen in der Psychosomatischen Medizin und
Psychotherapie Schattauer Verlag – ISBN 978-3608401844
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„Folge 46: Wirklich psychisch bedingt? – Diagnosen am Übergang von Körper und Seele, mit Hans-Ulrich Schmidt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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