Heinrich geht inzwischen seit über einem Jahr nicht mehr
zurSchule, Hermine wäre jetzt offiziell eingeschult worden – und
bei uns hat sich beim Thema Lernen ziemlich viel verändert. Vor
allem hat Hagen inzwischen den größten Teil unserer „Schule“
übernommen.
Zeit für ein Home-Schooling-Update.
Wir sprechen darüber, wie Heinrich heute über Schule denkt,ob
sich nach über einem Jahr ohne klassischen Schulbesuch etwas an
seiner Einstellung verändert hat und warum er am liebsten
„learning by doing“ macht.
Hermine erzählt, warum sie eigentlich schon ganz gern malwissen
würde, wie Schule so ist – vor allem gemeinsam mit ihren Freunden
– und warum Lesen bei ihr gerade ganz weit oben steht, während
Mathe eher… na ja… sagen wir ausbaufähig beliebt ist.
Und Hagen erzählt ziemlich ausführlich, wie unser Lernenaktuell
überhaupt aussieht.
Unter anderem geht es darum:
️ warum wir nur etwa 2 x 35 Minuten am Tag ganz gezielt lernen
️ warum diese kurze Zeit unserer Meinung nach trotzdem
unglaublich effektiv sein kann
️ wie unterschiedlich Heinrich und Hermine lernen
️ warum wir Lesen, Schreiben und Rechnen weiterhin für eine
wichtige Grundlage halten
️ wo bei uns freies Lernen aufhört und wo wir ganz bewusst Dinge
vorgeben
️ wie wir Apps, Bücher und auch KI nutzen, um Lerninhalte
vorzubereiten
️ wie viel Englisch die Kinder ganz nebenbei durchs Spielen mit
anderen Kindern lernen
️ warum Rechnen plötzlich einen Sinn bekommt, wenn man mit dem
eigenen Taschengeld etwas kaufen möchte
Wir sprechen aber auch darüber, was dieses Modell von unsals
Eltern verlangt. Denn Kinder nicht einfach morgens in Schule oder
Betreuung zu bringen, bedeutet natürlich auch: mehr Zeit
miteinander, mehr Begleitung und mehr Verantwortung.
Unser Lernweg ist ein Weg, der sich ständig verändert, beidem wir
ausprobieren, verwerfen, neu überlegen und immer wieder schauen:
Was funktioniert für uns und unsere Kinder gerade wirklich?
Und vielleicht ist genau das inzwischen eine meiner
größtenErkenntnisse beim Thema Schule und Lernen: Kinder sind
verschieden. Und Lernen darf es auch sein.
Wenn dich interessiert, wie Lernen außerhalb eines klassischen
Schulalltags ganz konkret aussehen kann,hör unbedingt rein. Und
stell dich schon mal auf ein bisschen Familienchaos, Gelächter
und sehr ehrliche Antworten ein.
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