Zusammenfassung: Epheser 4,1–16
Paulus beschreibt, wie ein Leben aussehen soll, das der Berufung
durch Jesus Christus entspricht. Die Grundlage dafür sind Demut,
Freundlichkeit, Geduld und ein liebevoller Umgang miteinander.
Christen sollen nicht bei jeder Meinungsverschiedenheit
auseinandergehen, sondern sich aktiv um die Einheit bemühen, die
der Heilige Geist geschaffen hat.
Diese Einheit bedeutet jedoch keine Gleichförmigkeit. Christus
gibt jedem Menschen unterschiedliche Gaben und Aufgaben. Apostel,
Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer sollen die Gläubigen
ausrüsten, damit nicht nur einzelne Personen, sondern die ganze
Gemeinde ihren Dienst ausübt.
Das Ziel ist geistliche Reife. Christen sollen nicht dauerhaft
unmündig bleiben und sich von jeder neuen Lehre oder überzeugend
klingenden Meinung beeinflussen lassen. Sie sollen lernen,
Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden und in ihrer Beziehung zu
Christus zu wachsen.
Jesus ist das Haupt der Gemeinde. Von ihm erhält der ganze Leib
Orientierung, Kraft und Zusammenhalt. Jeder Einzelne trägt mit
seinen Fähigkeiten dazu bei, dass die Gemeinde wächst. Dieses
Wachstum geschieht nicht durch Aktivität allein, sondern dadurch,
dass Wahrheit in Liebe ausgesprochen und gelebt wird.
Wichtigste Punkte
Ein Leben mit Jesus soll der erhaltenen Berufung entsprechen.
Demut, Sanftmut, Geduld und Liebe schützen die Gemeinschaft.
Einheit muss aktiv bewahrt werden.
Christen verbindet ein gemeinsamer Herr, Glaube, Geist und
Vater.
Einheit schließt unterschiedliche Gaben und Aufgaben nicht
aus.
Geistliche Leiter sollen andere zum Dienst befähigen.
Gemeinde ist kein Zuschauerraum: Jeder Christ hat einen
Beitrag.
Das Ziel ist ein reifer, gefestigter Glaube.
Geistliche Reife schützt vor Täuschung und wechselnden
Lehren.
Wahrheit darf nicht lieblos, Liebe aber auch nicht ohne
Wahrheit gelebt werden.
Christus ist das Haupt und der Maßstab der Gemeinde.
Wachstum entsteht, wenn jedes Glied seine Aufgabe übernimmt.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.