Für die TV-Sendung «Stubete around the World» reisten Natascha und
Maruschka Monney kürzlich nach New York. Dort tauchten die
Schwestern in die Welt des Gospels ein. Für die erste Folge von
«Stubete around the World» am Freitag, 18. September sind die
Geschwister Monney aus dem Sensebezirk in die USA gereist. Dort
trafen sie mit ihren Trachten auf die Welt des afroamerikanischen
Gospels und gingen der Frage nach, was Gospel und Schweizer Jodel
miteinander verbindet. Im «SRF Musikwelle Brunch» erzählen sie von
bewegenden Begegnungen, musikalischen Überraschungen und einer
Reise, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Als die
Anfrage für das SRF-Projekt kam, mussten die beiden nicht lange
überlegen. Neue Kulturen, andere Musikstile und die Begegnung mit
Menschen über Musik hinweg entsprechen genau ihrer offenen Art. In
Harlem und Brooklyn trafen sie Sängerinnen und Sänger, die Musik
als Ausdruck von Gemeinschaft, Hoffnung und Identität leben. Dabei
stellten die Schwestern fest, dass zwischen Gospel und Jodel weit
mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als man auf den ersten Blick
vermuten würde. Es entstanden Freundschaften, emotionale Momente
und Begegnungen, die weit über das gemeinsame Musizieren
hinausgingen. Wer Natascha und Maruschka Monney kennt, weiss, dass
Offenheit und Neugier schon immer zu ihrem musikalischen Weg gehört
haben. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus im
Sensebezirk, sangen die Schwestern schon als Kinder gemeinsam. Die
Liebe zur Volksmusik und zum Jodeln wurde ihnen von ihrer Mutter
mitgegeben und prägt sie bis heute. Gleichzeitig waren sie stets
offen für andere Einflüsse und neue Ideen. Diese Haltung
widerspiegelt sich auch in ihrem neuen Projekt Monney's. Erstmals
präsentieren sich die beiden Schwestern mit eigenen Liedern und
einem eigenständigen musikalischen Profil. Ihre Mundartsongs
bewegen sich zwischen Folk, Americana, Pop und Schweizer
Musiktradition. Jodelelemente haben dabei ihren festen Platz,
werden jedoch selbstverständlich und zeitgemäss in die eigenen
Kompositionen eingebunden. Für die beiden geht mit Monney's ein
lang gehegter Wunsch in Erfüllung: eigene Geschichten erzählen,
eigene Songs schreiben und ihren ganz persönlichen musikalischen
Ausdruck finden. Neben ihrem eigenen Projekt stehen Natascha und
Maruschka Monney regelmässig auf grossen Bühnen. Ein Höhepunkt
waren die Auftritte als Background-Sängerinnen von Trauffer im
mehrfach ausverkauften Zürcher Hallenstadion. Dass sie vor mehreren
zehntausend Menschen auftreten würden, hätten sie sich als junge
Jodlerinnen kaum vorstellen können. Dennoch sagen sie heute
rückblickend lachend: «Im Hallenstadion waren wir weniger nervös
als an einem Jodlerfest.» Im Gespräch erklären sie, weshalb gerade
Auftritte vor Fachpublikum und Menschen aus der eigenen Szene
manchmal mehr Respekt einflössen als eine riesige Arena. In den
vergangenen Jahren durften die beiden aussergewöhnliche Erfahrungen
sammeln. Ihre Musik führte sie zur Neueröffnung der Schweizer
Botschaft nach Moskau, an ein internationales Folklorefestival nach
China und sogar an ein Jodelfestival nach Südkorea. Dazu kamen
zahlreiche Fernsehauftritte, unter anderem bei «Potzmusig», beim
«Donnschtig-Jass» oder in der Dokumentation «Typisch Volksmusik?».
Auch Projekte wie «Jetz singe wimer eis» oder «Jodel meets Classic»
mit Konzerten bis ins KKL Luzern zählen zu den prägenden Stationen
ihrer bisherigen Laufbahn. Trotz aller Reisen und grossen Bühnen
sind die beiden fest in ihrer Heimat verwurzelt geblieben. Der
Sensebezirk, die Familie, die Natur und die Gemeinschaft im
Jodelklub Echo vom Rüttihubel spielen in ihrem Leben bis heute eine
zentrale Rolle. Vielleicht sind es gerade diese starken Wurzeln,
die es ihnen ermöglichen, musikalisch immer wieder Neues zu
entdecken. Im «SRF Musikwelle Brunch» sprechen Natascha und
Maruschka Monney über ihre besondere Beziehung als Schwestern und
beste Freundinnen, über ihre Reise nach New York, über das neue
Projekt Monney's, grosse Bühnen, kleine Herzensmomente und darüber,
weshalb Musik Menschen überall auf der Welt miteinander verbinden
kann. Dazu präsentieren sie ihre persönlichen Lieblingsmelodien und
Geschichten aus ihrem Leben.
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