Du warst im Workshop, hattest den Aha-Moment, hast dir alles
notiert – und drei Wochen später ist nichts passiert. Agnes
Schirmer kennt den Grund: Unter Druck greift dein Gehirn nicht
auf das zurück, was du verstanden hast, sondern auf das, was
eingeübt ist. In dieser Folge lernt ihr die Macherin hinter dem
Stärken-Thema kennen – und warum Georg seit dem Coaching mit ihr
nicht mehr über Schwächen nachdenkt.
In dieser Folge erfährst du:
Warum Erkenntnisse nichts verändern – und was zwischen Aha-Moment
und Alltag wirklich passieren muss
Wieso Stärken Muster sind: entstanden, weil sie funktioniert
haben – und genau deshalb im Stress automatisch anspringen
Was passiert, wenn du eine Stärke überdosierst
(Verantwortungsbewusstsein nicht Nein sagen können,
Analysefähigkeit keine Entscheidung)
Das Mischpult-Bild: warum du der DJ deiner eigenen Stärken bist
und die Lautstärke bewusst regelst
Warum fast alle zuerst auf Platz 30 schauen statt auf die Top 10
– und was das über unsere Defizitbrille verrät
Agnes' Lieblingsfrage, die vor jedem Riesenberg funktioniert:
„Wie wäre es, wenn es für mich ganz einfach wäre?"
Bruder, mach mal: Frag drei Menschen aus deinem
Umfeld ganz direkt: „Was nimmst du eigentlich als Stärke an mir
wahr?" Nicht bewerten, nicht diskutieren – nur aufschreiben. Und
dann bei der nächsten Aufgabe, die dir zu groß vorkommt, einmal
Agnes' Frage stellen: „Wie wäre es, wenn es für mich ganz einfach
wäre?"
Links aus dieser Folge:
Agnes Schirmer auf LinkedIn:
linkedin.com/in/agnes-schirmer-coaching
️ BMM Folge #28 – Unsere Jubiläumsfolge, in der Agnes uns
interviewt hat:
https://open.spotify.com/episode/2OE2MaXc55E7kDUBd0CBJz?si=ad03aeb6be034f0a
️ Timestamps:
00:00 – Intro: Agnes ist zurück – diesmal als Gästin
03:30 – Virtuelle Wohnküche: kaltes Wasser und Snickers in
Scheiben
05:20 – 9 schnelle Fragen
06:20 – Neu anfangen? Gute Menschen, gute Werkzeuge – und sofort
das erste Experiment
07:20 – Das eigene Emoji: ein Funke in Trailrunning-Schuhen
08:00 – Die Lieblingsfrage: „Wie wäre es, wenn es leicht
wäre?"
09:50 – Woher kommt die Begeisterung für Entwicklung?
10:45 – Zuversicht und der zerstückelte Elefant
12:40 – Der Motor: Austausch, Inner Circle, 20 Jahre Ehe
13:30 – Erkenntnisse verändern nichts – die Umsetzung schon
14:30 – Stärken sind Muster: warum das Gehirn unter Druck den
vertrauten Weg nimmt
15:10 – Wenn Stärken kippen: die Überdosierung
15:40 – Das Mischpult: du regelst die Lautstärke
16:00 – 17 Jahre Verlagswesen und die Frage „Was kann ich
eigentlich?"
17:20 – Der Klassiker: Menschen sind unzufrieden mit ihren
Stärken
18:20 – 34 Talente, Top 10 – und „bin ich doof, wenn Intellekt
auf 30 steht?"
19:00 – Georgs Beispiel: Analytik auf dem letzten Platz kostet
nur mehr Energie
19:45 – „Welche Stärke hat jetzt Konjunktur?"
21:05 – Die Defizitbrille: warum wir immer erst schauen, was
fehlt
22:10 – „Das ist mir doch leicht gefallen" – warum das genau der
Punkt ist
23:30 – Agnes' eigene Stärken am Mischpult
25:15 – Von den Stärken ins Machen
26:40 – Das Umfeld fragen: „Was nimmst du an mir stark
wahr?"
28:20 – Die konkrete Übung für den Einstieg
30:30 – Der Kurzparker: Entscheidungen dürfen temporär sein
32:30 – Transferpower
33:20 – Abschlussfragen
35:50 – Auszeichnung: Agnes ist jetzt Brominent
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