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  3. A Distanza - Aufklärung und Kritik Podcast
  4. 235 - Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder
25 Jahre ist der Anschlag auf die Twin Towers und das Pentagon
nun her. Der barbarische islamistische Terroranschlag hat sich
ins kollektive Gedächtnis eingebrannt und veränderte den Lauf der
Welt. Auf den Massenmord folgte die US-Intervention in
Afghanistan und zwei Jahre später die umstrittene militärische
Absetzung Saddam Husseins im Irak.

Mit Alex Feuerherdt spreche ich vor allem über die damalige
Rezeption der Anschläge in Deutschland: es verging nur kurze
Zeit, bis hierzulande wieder die üblichen "Experten",
Friedensapostel und Amerikahasser ihre Einschätzung der Lage zum
Besten gaben. Über die Ideologie der Al Kaida-Attentäter wurde
kaum gesprochen, stattdessen hieß es, der Hunger und die
ungerechte Weltwirtschaftslage treibe die Terroristen an und die
ganz Bekloppten von links wie von rechts rechtfertigten den
Massenmord an 3000 Zivilisten gleich ganz und erkannten darin
entweder eine gerechtfertigte antiimperialistische Tat oder einen
lobenswerten Angriff auf den "jüdischen Mammonismus" (so der
Neonazi Horst Mahler, womit er schon ganz richtig den
antisemitischen Gehalt der Anschläge erkannte). Aber im Zuge von
9/11 bildete sich auch eine zeitweise durchaus hegemoniale
Strömung in der linken Szene heraus, die mit der Verklärung der
Attentäter und ihrer Motive Schluss machen wollte und
folgerichtig Antisemitismus, Antiamerikanismus und
Zivilisationsfeindschaft ins Visier nahm.

Und heute, 25 Jahre nach 9/11? In New York regiert ein
Bürgermeister, der Geschichten aus dem Paulanergarten über
angeblich weit verbreitete "Islamophobie" erzählt und sich nicht
von zweifelhaften Personen und Parolen distanzieren will, der
sog. Islamogauchismus ist auf dem Vormarsch und es herrscht eine
allgemeine Müdigkeit vor, wenn es darum geht, die Idee westlicher
Freiheit zu verteidigen. Osama bin Laden würde vor Freude in die
Hände klatschen...

Alex im Weltnetz:

https://www.instagram.com/lizaswelt/

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