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Lassen wir unsere Fische sterben?

Lassen wir unsere Fische sterben?

Einstein vor 2 Wochen
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Unseren Flussfischen geht es schlecht. Der Hitzesommer 2026 und
Flussbarrieren lassen Hunderttausende verenden. Die vielen
Kraftwerkbarrieren hindern verschiedene Fischarten bis heute an
ihrer natürlichen Wanderung. Haben die Fische eine Zukunft oder ist
es schon zu spät? Als um 1900 die ersten Wasserkraftwerke gebaut
wurden, verschwanden die Lachse nach wenigen Jahren. Auch Stör oder
Maifisch sind in der Schweiz längst ausgestorben. Zwar gibt es
heute bei den meisten Kraftwerken Fischtreppen, doch viele Fische
finden den Aufstieg nicht oder verenden in den Turbinen. Hinzu
kommt der Klimawandel, mit dramatischen Hitzesommern wie in diesem
Jahr. Um zu überleben, müssen manche Fischarten Kaltwasserregion
finden. Fangen, besendern, tracken Wie wichtig ist es für
Flussfische überhaupt zu wandern? Das will ein Team des
ETH-Wasserforschungsinstituts «Eawag» herauszufinden: Sie haben in
Aare, Rhein, Thur und Reuss über 700 Flussfische gefangen,
besendert und wieder ins Flusssystem entlassen. Hightech-Horcher
unter Wasser Wandernde Fische sind wichtig für die Biodiversität
und den Nährstoff-Transport in den Flüssen. Sterbende
Fischpopulationen verändern diese sensiblen Ökosysteme. Dank an den
Ufern installierten Unterwassermikrofonen können die Forschenden
die Bewegungsmuster der markierten Fische exakt verfolgen.
«Einstein» hat diese spektakuläre Feldstudie auf und im Wasser
begleitet. Pionierprojekt für mehr Biodiversität Das Projekt ist
Teil des «European Tracking Network», das die Beobachtung von
Fischwanderungen bis in die Niederlande ermöglicht. Wenn es denn
überhaupt je ein Fisch bis zur Nordsee schaffen sollte. In der
Schweiz ist die Messdichte sehr gut, das findet auch international
Beachtung. Mehr Daten, mehr Erkenntnisse – Forschung für eine
künftig gesündere Biodiversität in den Flüssen, um sich den
Herausforderungen der wärmeren Zukunft zu stellen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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