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Episoden

36 Minuten
Der ewige Menschheitstraum von Superkräften wird real. Sogenannte Exoskelette erobern unseren Alltag. Anzüge, bestückt mit Motoren und Federn, helfen uns beim Laufen oder beim Heben von schweren Gegenständen. «Einstein» macht den Test und zeigt, wie gut sie wirklich sind. Selbstversuch im Ironman-Anzug «Einstein»-Moderator und Hobbysportler Tobias Müller wagt den Selbstversuch: Mit einem futuristischen Exoskelett an den Beinen sprintet er Treppen hoch, fährt Bergstrecken auf dem Velo und testet, wie viel zusätzliche Power tatsächlich im «Ironman-Anzug» steckt. Die Versprechen der Hersteller klingen spektakulär: weniger Belastung, mehr Leistung, bis zu 30 Prozent längere Ausdauer. Doch wie viel davon hält wissenschaftlichen Tests stand? Forschende der ETH Zürich analysieren Energieverbrauch und Bewegungsmuster – und liefern überraschende Resultate. Mehr Mobilität im Alter Brigitte Eberhard ist 85 Jahre alt. Wegen Arthrose sind längere Wanderungen für sie kaum mehr möglich. Mit einem Exoskelett wagt sie sich dennoch auf eine mehrstündige Tour mit ihrer Seniorengruppe. Kann Technologie Menschen im Alter tatsächlich neue Mobilität schenken? Oder bringt die Unterstützung auch neue Unsicherheiten mit sich? Entlastung bei harter Arbeit Stehen Exoskelette auch in der Arbeitswelt vor dem Durchbruch? In Autogaragen, Logistik- und Entsorgungsbetrieben treffen wir Menschen, die täglich schwere Lasten bewegen. Rücken- und Schulterprobleme gehören dort oft zum Alltag. Immer mehr Firmen testen Exoskelette, um Mitarbeitende bei körperlich belastender Arbeit zu unterstützen und langfristig gesund zu halten. Doch was als Entlastung gedacht ist, wirft eine heikle Frage auf: Werden Menschen dadurch wirklich geschont – oder am Ende einfach auf noch höhere Produktivität getrimmt? «Einstein» über die Verschmelzung von Mensch und Maschine sowie die Chancen, Risiken und Alltagstauglichkeit dieser neuen Technologien.
35 Minuten
Unseren Flussfischen geht es schlecht. Der Hitzesommer 2026 und Flussbarrieren lassen Hunderttausende verenden. Die vielen Kraftwerkbarrieren hindern verschiedene Fischarten bis heute an ihrer natürlichen Wanderung. Haben die Fische eine Zukunft oder ist es schon zu spät? Als um 1900 die ersten Wasserkraftwerke gebaut wurden, verschwanden die Lachse nach wenigen Jahren. Auch Stör oder Maifisch sind in der Schweiz längst ausgestorben. Zwar gibt es heute bei den meisten Kraftwerken Fischtreppen, doch viele Fische finden den Aufstieg nicht oder verenden in den Turbinen. Hinzu kommt der Klimawandel, mit dramatischen Hitzesommern wie in diesem Jahr. Um zu überleben, müssen manche Fischarten Kaltwasserregion finden. Fangen, besendern, tracken Wie wichtig ist es für Flussfische überhaupt zu wandern? Das will ein Team des ETH-Wasserforschungsinstituts «Eawag» herauszufinden: Sie haben in Aare, Rhein, Thur und Reuss über 700 Flussfische gefangen, besendert und wieder ins Flusssystem entlassen. Hightech-Horcher unter Wasser Wandernde Fische sind wichtig für die Biodiversität und den Nährstoff-Transport in den Flüssen. Sterbende Fischpopulationen verändern diese sensiblen Ökosysteme. Dank an den Ufern installierten Unterwassermikrofonen können die Forschenden die Bewegungsmuster der markierten Fische exakt verfolgen. «Einstein» hat diese spektakuläre Feldstudie auf und im Wasser begleitet. Pionierprojekt für mehr Biodiversität Das Projekt ist Teil des «European Tracking Network», das die Beobachtung von Fischwanderungen bis in die Niederlande ermöglicht. Wenn es denn überhaupt je ein Fisch bis zur Nordsee schaffen sollte. In der Schweiz ist die Messdichte sehr gut, das findet auch international Beachtung. Mehr Daten, mehr Erkenntnisse – Forschung für eine künftig gesündere Biodiversität in den Flüssen, um sich den Herausforderungen der wärmeren Zukunft zu stellen.
36 Minuten
Geflutete Keller, Wasserströme in den Strassen – mit den Starkniederschlägen nimmt die Gefahr von Hochwasser in Städten und Siedlungsgebieten zu. Die Gefahr steigt auch für Menschen. Wie reagieren wir im Ernstfall? Wie kann uns die Technik helfen, uns vor Überflutungen in Städten zu schützen?
36 Minuten
Haben wir das Langweilen verlernt? Kathrin Hönegger und Tobias Müller testen, warum Langeweile so schwer auszuhalten ist – und warum gerade darin Kraft für Kreativität und Veränderung steckt. Lieber Stromschlag als Langeweile Kann Langeweile so unangenehm werden, dass Menschen sich freiwillig einen Stromschlag verpassen? «Einstein» zeigt überraschende Experimente aus den USA und fragt: Warum ist es für viele so schwer, mit Langeweile umzugehen? Und wann wird sie zum Auslöser für schlechte Entscheidungen? Langeweile im Gehirn Forschende untersuchen, was bei Langeweile im Körper und im Gehirn passiert. Die Hinweise: Langeweile ist nicht Entspannung, sondern im Gegenteil eher eine Stressreaktion. «Einstein» will herausfinden, warum uns dieses Gefühl antreibt, etwas zu verändern – und weshalb Langeweile von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Smartphone gegen Langeweile? Kaum taucht Langeweile auf, ist das Handy schon in der Hand. Doch hilft Scrollen wirklich? Oder verlernen wir gerade, Langeweile auszuhalten? «Einstein» fragt, wie Smartphones unser uraltes Bedürfnis nach Ablenkung verändern – und warum passives Berieselnlassen nicht wirklich hilft gegen Langeweile. Langweilen sich schon Babys? Auch Babys wenden sich ab, wenn es nichts Neues mehr zu entdecken gibt. Ist Langeweile also der Motor der Neugier? «Einstein» zeigt, warum Kinder nicht ständig neue Reize brauchen – sondern Raum, um selbst zu entdecken, zu beobachten und zu lernen.
36 Minuten
Push-Nachrichten, Insta-Videos, Dauerablenkung: Unsere Konzentration steht unter Druck. Aber wie schlimm ist es wirklich – und ist unser Gehirn überhaupt für acht Stunden Fokus gemacht? Was die Wissenschaft weiss und was im Alltag hilft. Die Meister der Konzentration Ein Besuch bei den Fluglotsen von Skyguide zeigt, was maximale Konzentration bedeutet. Ihr Job gilt als «Champions League des Denkens». Moderatorin Kathrin Hönegger fragt nach, wie die Lotsen ihre Pausen verbringen und ob es tatsächlich ein «Fluglotsen-Gen» braucht, um in diesem Beruf zu bestehen. Der Selbstversuch Wie schlägt sich Kathrin Hönegger als Fluglotsin? Im Skyguide-Simulator stellt sie sich der Herausforderung. Zudem macht die Neuropsychologin Barbara Studer unterschiedliche Aufmerksamkeitstests mit ihr und hält einfache Tricks bereits, die beim Fokus helfen können. Kampf der Ablenkung im Schulzimmer Besonders junge Menschen reagieren stark auf die ständige Reizüberflutung durch Smartphones. An der Sekundarschule Meiringen werden Handys deshalb morgens weggesperrt. Lehrer Benjamin Recke erklärt seine Strategien, um die Aufmerksamkeit im Unterricht zu fördern und digitale Ablenkungen zu bekämpfen. Zudem zeigt Neuropsychologin Katja Margelisch auf, was es braucht, damit die Konzentration im Schulzimmer nicht abbricht.
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Über diesen Podcast

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.
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„Einstein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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