“Ich werde nicht fair beurteilt, weil weite Teile meiner Arbeit
nicht messbar sind – und mein Teamlead sieht das, HR und der
Abteilungsleiter aber nicht.” Eine Frage, die viele kennen.
Denise und Thomas analysieren, warum rein datengetriebene
Leistungsbeurteilungen gefährlich sind, was Führungskräfte in der
Sandwich-Position konkret tun können – und was eine fiktive
LinkedIn-Story über KI-Bewertungstools und eine gekündigte
Mitarbeiterin namens Lisa darüber lehrt.
Hauptthemen-Preview
Warum manche der wertvollsten Leistungen in keiner Statistik
auftauchen
Die Sandwich-Position: wenn der Teamlead sieht, was HR und
Abteilungsleiter nicht sehen
KI-Bewertungstools in der Leistungsbeurteilung: rechtlich
dünnes Eis und menschliche Blind Spots
Was Führungskräfte tun können, um unsichtbare Leistung
sichtbar zu machen
Zahlen erheben ja – aber mit Gewichtung und Kontext
interpretieren
Mitarbeitende dabei unterstützen, das Spiel mitzuspielen,
nach dem sie gemessen werden
Featured Quote
"Lisa kündigte drei Monate später. Führungskraft,
Abteilungsleiter und HR waren total überrascht – weil das
KI-Bewertungstool das nicht angekündigt hat. Ja, woher auch?"
Weitere Zitate
[02:28] „Wenn es fehlen würde, würde es wehtun. Und das ist
was, das übersieht man ganz schnell, je höher man ist in der
Hierarchie."
[05:00] „Ein guter Teamlead sagt: Ja, ich habe da aber auch
noch andere Sachen, die ich beurteile. Diese Person ist sehr
wertvoll, weil..."
[10:39] „Genau dafür wird es immer menschliche Führungskräfte
brauchen – die das mitbekommen, die das sehen."
[15:04] „Erhebe diese Zahlen sehr gerne, bring sie in
Einklang über das Team, aber interpretiere sie richtig und
schaffe Faktoren für die Gewichtung."
[17:31] „Wenn man ein gutes Verhältnis hat und die
Führungskraft offen für diese Gespräche ist, kommt relativ
schnell raus: du bist wertvoll auf verschiedenen Ebenen, nicht
nur für den knallharten messbaren Output."
Inhaltsübersicht / Zeitstempel
[01:12] - Warum das Problem vielschichtig ist: sehen vs.
messen vs. vertreten
[02:28] - Leistungen, die nirgendwo auftauchen – aber fehlen
würden
[03:08] - Sandwich-Position: zwischen harten Kriterien von
oben und Soft-Skill-Wissen von unten
[05:29] - LinkedIn-Post: Lisa, das KI-Bewertungstool und ein
dystopisches Szenario
[09:27] - Daten als zweischneidiges Schwert: Klarheit vs.
Scheuklappen
[10:39] - KI in der Leistungsbeurteilung: rechtlich heikles
Terrain in der EU
[11:46] - Was Führungskräfte konkret tun können: für
Mitarbeitende einstehen und Leistung dokumentieren
[13:46] - Plot-Twist: Lisa kündigt – und niemand hatte es
kommen sehen
[15:04] - Zahlen erheben mit Gewichtung: wie viel Prozent auf
harte Zahlen, wie viel auf Soft Factors?
[17:23] - Das richtige Gespräch führen: Beobachtung statt
Vorwurf
Hosts
Denise Harrison – Leadership Coach, systemische Coachin,
Gründerin der People Leader Academy; Psychologie-Background und
viel Praxis aus Coaching & HR.
denise@the-people-leader.de
LinkedIn
Instagram
Thomas Gericke – Leadership Coach & Management-Berater,
Gründer von Re-Thought Consulting; über 15 Jahre Erfahrung in
Führung & Organisationsentwicklung.
thomas@re-thought.de
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Kontakt
Um uns zu kontaktieren und insbesondere, um Leadership Fragen
einzureichen, schreibe uns bitte eine E-Mail
an frage@leadership-sprechstunde.de.
Themen dieser Episode
Leistungsbeurteilung, KPIs, Soft Skills, KI im HR,
Sandwich-Position, mittleres Management, Mitarbeiterführung,
Leistungsmessung, unsichtbare Leistung, Datenmissbrauch,
Führungsarbeit, Mitarbeiterbindung, Fluktuation, Gewichtung von
Kriterien, Führungskräfte
Musik
Wir verwenden Musik und Jingles von mobygratis sowie
aus der Apple Sound Effects Library.
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