Eine Strategie ist nur dann lebendig, wenn sie den Mut hat, sich
selbst zu hinterfragen – und dennoch Orientierung zu geben.
Steffen Guttenbacher, Vorstand bei der VPV, beschreibt im
Gespräch mit Mathias Harrassowitz und Christian Granseier diesen
Balanceakt mit einer Klarheit, die selten ist im Sprachgebrauch
von Versicherungsunternehmen. Die VPV vollzieht keinen Wandel im
klassischen Sinne, sondern einen Umbau bei vollem Betrieb: Sie
erweitert ihr Geschäftsmodell um das Gewerbegeschäft, baut
technologische Kompetenzen radikal aus und etabliert eine
Unternehmenskultur, die nicht mehr vom Produkt, sondern vom
Menschen her denkt.
Dabei ragt besonders ein Gedanke heraus: Technologie ist nicht
Ressortaufgabe, sondern Organisationsprinzip. IT endet nicht an
Abteilungsgrenzen, sondern durchdringt jede Führungsentscheidung.
Dieses breite Technologieverständnis ist nicht nur eine Reaktion
auf die Dynamik der Branche, sondern eine bewusste Wahl – mit dem
Ziel, aus der Mittelständlersituation eine Stärke zu machen.
Steffen spricht auch von #wir – einem Kulturprogramm, das auf
Vertrauen, Feedback und crossfunktionale Zusammenarbeit setzt.
Damit positioniert sich die VPV in einem Markt, der immer noch
stark über persönliche Vertrauensverhältnisse funktioniert, mit
einem ganzheitlichen Anspruch: menschlich, technologisch,
strategisch.
Am Ende steht die Einsicht, dass Transformation nicht in
Projektplänen entsteht, sondern im täglichen Dialog. Und in der
Fähigkeit, Menschen zu gewinnen – nicht nur Kundinnen und Kunden,
sondern auch die eigenen Mitarbeitenden.
Zu Gast:
Steffen Guttenbacher, Vorstand Compositeservice und IT bei der
VPV
Der Philosoph wird ermöglicht durch unseren Zukunftspartner
Concentrix.
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