Was, wenn du deine Zukunft längst berechnet hast und dabei nur
deine Gegenwart verlängerst?
Wir Menschen lieben Hochrechnungen. Wir nehmen unsere
Erfahrungen, unsere Ängste, unsere Erfolge, unsere Niederlagen
und bauen daraus ein Bild von morgen. Irgendwann fühlt sich
dieses Bild so real an, dass wir es für Zukunft halten.
Genau darüber spreche ich in dieser Folge von „Gedankenkompass
mit Jan Schmiedel".
Ich nehme diese Folge zum ersten Mal aus meiner neuen Wohnung in
Quedlinburg auf. Vor wenigen Wochen wusste ich noch überhaupt
nicht, wo mein Leben weitergeht. Rund 400 Bewerbungen hatten mir
eine ziemlich deutliche Geschichte erzählt. Dann erinnerte ich
mich an den Harz, griff zum Telefon und wenige Tage später hatte
ich einen neuen Job, eine neue Wohnung und einen kompletten
Neustart vor mir.
Mit fast 53.
Meine damalige Hochrechnung lag daneben.
Und genau darin steckt für mich eine der wichtigsten Fragen rund
um mentale Intelligenz und mentale Gesundheit: Wie oft machen wir
aus einem momentanen Zustand bereits ein Urteil über unsere
Zukunft?
Ich kenne diesen Mechanismus aus meiner eigenen Depression sehr
genau. Gedanken können den eigenen Möglichkeitsraum immer enger
machen, bis eine momentane Situation plötzlich wie ein
endgültiges Lebensurteil wirkt.
Gleichzeitig gibt es die andere Seite: die Hoffnung auf den einen
großen Moment, der alles verändert. Den Auftrag. Das Geld. Den
Menschen. Den Durchbruch. Den imaginären Lottogewinn.
Beides bindet unser Denken an ein Zukunftsbild.
Selbstermächtigung beginnt für mich an einem anderen Punkt: bei
der Frage, welche Ressourcen heute bereits vorhanden sind, welche
Möglichkeiten daraus entstehen können und wie wir unseren eigenen
Handlungsspielraum vergrößern.
Genau dort beginnt Perspektivwechsel.
Genau dort beginnen echte Transformationsprozesse.
Vielleicht brauchen wir weniger starre Vorstellungen davon, wo
wir in fünf Jahren stehen wollen und mehr Klarheit darüber, was
Leben für uns überhaupt bedeutet.
Denn ein Ziel darf Richtung geben. Ein Visionboard darf
inspirieren. Ein Plan darf Orientierung schaffen.
Die entscheidende Frage lautet:
Wie viel Platz für Möglichkeiten lässt du deinem eigenen Leben?
Diese Folge ist eine Einladung, deine persönlichen Hochrechnungen
einmal genauer anzuschauen und zu prüfen, welche davon auf Fakten
beruhen und welche längst zu Geschichten geworden sind.
Und am Ende bleibt eine Frage:
Welche Zukunft hältst du gerade für unmöglich, nur weil du sie
von deinem heutigen Standpunkt aus noch nicht sehen kannst?
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Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken!
Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist
meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem
Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit
Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre
Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene
Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken.
Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität.
Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du
wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die
du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir
gehört.
Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst
führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu
sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der
Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst.
Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich
deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht
als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine
Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir.
Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere
Depression mit suizidalität und einer komplexern
Traumafolgestörung selber geheilt habe.
Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst
gegenüber.
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