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All about Telemedizin - Folge 28 - TI 2.0: Wie KIM und TIM die Versorgung verbessern

All about Telemedizin - Folge 28 - TI 2.0: Wie KIM und TIM die Versorgung verbessern

All about Telemedizin vor 1 Monat
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Knapp 7.300 Einrichtungen nutzten laut Gematik-Dashboard im März
2026 einen TI-Messenger. Bei rund 60.000 Hausarztpraxen allein in
Deutschland ist das noch eine sehr überschaubare Gemeinde. Einer
der Vorreiter ist Hausarzt Matthias Hempel. Seine diabetologische
Schwerpunktpraxis in Detmold hat den TIM mit einem harten Schnitt
eingeführt: WhatsApp-Gruppen raus, TIM-Räume rein, ab Montag wurde
nur noch dort kommuniziert. Gemeinsam mit Jan Zeggel und Stefan
Spieren taucht Matthias in den Praxisalltag ein. Er erzählt, wie
ein Team aus neun Ärzten, 25 MFAs, Bürokräften und
Diabetesberaterinnen auf 800 Quadratmetern über den TIM
kommuniziert, warum endlich Klarnamen und Patientendaten sicher
verschickt werden dürfen und wie aus dem Team heraus immer neue Use
Cases entstanden sind: Wundbilder direkt vom Patientenbett ins
Sprechzimmer, das Diabetestagebuch als Foto statt über den
Flachbettscanner, der kurze Chat mit Apotheke oder Krankenkasse,
während der Patient noch vor einem sitzt. Tablets und Praxishandy
verstauben seitdem. Stefan hält kritisch dagegen: Was ist das
Argument für den TIM, wenn der Apotheker genauso gut eine
KIM-Nachricht schreiben kann? Wie verhindert man zwei parallele
Eingangskanäle, die das Team belasten? Und warum fehlt die
Integration ins Praxisverwaltungssystem noch immer? Matthias
arbeitet heute mit einem Workaround und speichert Wundbilder
manuell ins Archivsystem. Warten will er darauf nicht, denn die
Entlastung braucht sein Team jetzt. Einig sind sich alle drei: Dass
Versorgung an profanen Dingen wie Schnittstellen scheitert, darf
kein Dauerzustand sein. Dazu gibt es einen Blick auf die Kosten,
die bei rund drei Euro pro Nutzer und Monat beginnen, ohne
Connector und ohne zusätzliche Hardware. Und ein klares Schlusswort
von Matthias: einfach mal machen. Es ist keine Ehe fürs Leben, aber
wer einmal gestartet ist, will den TIM meist nicht mehr hergeben.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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