Geschafft: Die Spectrum von Isar Aerospace ist die erste deutsche
Rakete im Orbit. An Bord der Spectrum: fünf CubeSats, darunter
Studentensatelliten aus Berlin und Wien. Dazu hat SpaceX alle 33
Triebwerke des Super Heavy am Stück gezündet — bringt Flug 14 das
Starship in wenigen Tagen in einen echten Orbit? Am Samstagabend um
22:12 Uhr unserer Zeit hob die Spectrum in Andøya ab, Missionsname
"Onward and Upward". Max-Q, Stufentrennung, Kármán-Linie: Der
Aufstieg lief ohne Auffälligkeiten. Damit ist seit 05.09.2026 die
erste Europäische Privatrakete im Orbit und Deutschland eine
Raumfahrtnation! Und drumherum sortiert sich Europas
Kleinträger-Szene gerade komplett neu: HyImpulse hat seine
Finanzierungsrunde auf insgesamt 125 Millionen Euro erweitert, PLD
Space aus Spanien auf 288 Millionen — angeführt von Mitsubishi
Electric. Am anderen Ende der Skala steht Orbex: Die schottische
Entwicklungsagentur hat die Anlagen des halbfertigen Sutherland
Spaceport übernommen. Warum das alles zählt, zeigt eine Bestellung
von dieser Woche: SES beauftragt OHB mit allen 18 Plattformen für
das mittlere Orbitsegment von IRIS², dazu kommen 330 Satelliten im
niedrigen Orbit. Eine Rakete im Orbit, zwei Konkurrenten mit
frischem Kapital, ein Raumhafen in öffentlicher Hand — das ist
Europa in einer einzigen Woche. Bei SpaceX steht vor Flug 14 die
komplette Hardware gezündet bereit: der Booster über die volle
Dauer, das Ship eine Woche zuvor. Zum ersten Mal soll ein Starship
dabei einen echten Orbit erreichen (Ab dem 15. September ca.), mit
der nächsten Starlink-Generation an Bord — und in Florida wachsen
gleich zwei Startanlagen, während Ship 40 nach Wochen im Salzwasser
auf dem Heimweg nach Brownsville ist. Dazu die Falcon Heavy, die
das Roman-Teleskop der NASA direkt vor der Sonnenscheibe ins All
geschoben hat: 2,4-Meter-Spiegel aus einem Spionageprogramm,
hundertmal größeres Bildfeld als Hubble, 1,4 Terabyte Daten pro
Tag. Und in den Nebennews: Chinas Pallas-1 von Galactic Energy
erreicht beim allerersten Flug den Orbit, Russlands
Starlink-Antwort Rassvet kommt nicht auf ihre Bahn, die ESA lässt
Samba und Tango sekundengenau verglühen, das Orion-Hitzeschild
überrascht mit neun statt hundert Schadstellen, und eine Studie
zeigt, wo unsere Mikroben an den Mondpolen tatsächlich überleben.
Plus Crew-13, der dritte Ausstieg von Sophie Adenot, BepiColombo,
Neutron, Swift, der Mars-Plan ohne Rover und der ESA-Mondrover
MAGPIE. Und die Frage der Woche: Sieger oder Feld? Schreib es in
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