„Na ja... wir werden halt alt.“
Kennst Du solche Sätze?
„In meinem Alter ist das eben so.“
„Dafür bin ich inzwischen zu alt.“
„Ab 50 geht es halt bergab.“
Ich werde in dieser Woche 56 Jahre alt – und je näher mein
Geburtstag rückt, desto deutlicher merke ich: Mit meinem
eigenen Erleben von Älterwerden hat all das erstaunlich wenig zu
tun.
Ganz im Gegenteil.
Ich fühle mich heute körperlich fitter und stärker als in vielen
früheren Jahren. Ein aktueller umfangreicher ärztlicher Check-up
bestätigt mir einen ausgezeichneten Gesundheitszustand.
Gleichzeitig bin ich ruhiger geworden, klarer, verbundener mit
mir selbst – und neugierig auf das, was noch kommt.
Und genau deshalb beschäftigt mich in dieser Folge eine Frage:
Wann haben wir eigentlich angefangen, Älterwerden mit
Wenigerwerden zu verwechseln?
Natürlich altern wir. Unser Körper verändert sich. Hormone
verändern sich, Regeneration verändert sich, Muskelmasse und
Knochendichte können abnehmen und bestimmte körperliche Prozesse
laufen irgendwann anders als mit 25.
Aber unser kalendarisches Alter erzählt eben nur einen Teil der
Geschichte.
Denn wie wir älter werden, wird von vielen Faktoren mitgeprägt:
Bewegung, Muskulatur, Schlaf, Ernährung, Stress, soziale
Beziehungen, geistige Aktivität, Lebensumstände, genetische
Voraussetzungen – und nicht zuletzt davon, wie wir selbst auf
unser Alter und unsere Möglichkeiten schauen.
In dieser Folge spreche ich deshalb unter anderem darüber,
warum biologisches und kalendarisches Alter nicht dasselbe
sind,
weshalb „Ist halt das Alter“ manchmal viel zu kurz greift,
welche Rolle Bewegung, Krafttraining, Schlaf, Stress und
Epigenetik beim gesunden Älterwerden spielen,
warum unser Gehirn auch im höheren Lebensalter lern- und
veränderungsfähig bleibt,
was wir mit zunehmenden Jahren nicht nur verlieren, sondern
auch gewinnen können,
weshalb Lebenserfahrung, innere Klarheit und emotionale Reife
ein unglaublicher Reichtum sein können,
warum Gesundheitsspanne für mich interessanter ist als der
Kampf gegen jedes sichtbare Zeichen des Alterns,
und weshalb Dein Leben nicht automatisch kleiner werden muss,
nur weil die Zahl auf Deiner Geburtstagstorte größer wird.
Denn ich möchte nicht möglichst lange jung
bleiben.
Ich möchte möglichst lange lebendig bleiben.
Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Fragen, die wir uns
im Laufe unseres Lebens immer wieder stellen dürfen:
Wie möchte ich eigentlich älter werden?
Was möchtest Du mit 60 noch können? Mit 70? Mit 80?
Was möchtest Du noch lernen, erleben, verändern oder beginnen?
Und wo benutzt Du Dein Alter möglicherweise gerade als Argument
gegen etwas, obwohl eigentlich Angst, Gewohnheit oder eine
gesellschaftliche Vorstellung dahintersteckt?
Mein Gedanke für Dich aus dieser Folge:
Mach Dein Leben nicht kleiner, nur weil Deine Zahl größer
wird.
Dein Geburtsjahr sagt etwas darüber aus, wie lange Du schon hier
bist.
Es sagt verdammt wenig darüber aus, was noch möglich
ist.
Hör rein in Folge 183 von „Dein Leben – Dein Weg“: „56
und kein bisschen auf der Zielgeraden“.
Und dann stell Dir einmal ganz bewusst die Frage:
Was möchtest Du irgendwann rückblickend sagen können:
„Gott sei Dank habe ich das noch gemacht“?
Und wenn Du beim Lesen gerade merkst, dass es bei Dir längst
nicht mehr nur um ein „Irgendwann“ geht... wenn Du spürst, dass
Du etwas verändern möchtest, aber noch nicht so richtig weißt, wo
Du anfangen sollst, dann lass uns gemeinsam hinschauen.
In meinem kostenfreien Life Call nehmen wir uns
Zeit für Dich und Deine aktuelle Situation. Wir schauen darauf,
wo Du gerade stehst, was Dich möglicherweise schon länger
festhält und was ein sinnvoller nächster Schritt für Dich sein
könnte.
Denn manchmal braucht es keine weitere Runde Nachdenken. Manchmal
braucht es ein ehrliches Gespräch und jemanden, der von außen mit
Dir auf das schaut, was Du selbst längst spürst.
Wenn Du das Gefühl hast: Jetzt ist mein „Irgendwann“
vielleicht wirklich dran, dann buch Dir Deinen
kostenfreien Life Call mit mir.
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