In der neusten Folge vom OMT-Podcast spricht Mario Jung (OMT GmbH)
mit Christoph Gruhn (gruhn enterprises Inc.) über KI-Texte und
zeigt, warum KI zwar mittelmäßige Texte hebt, aber starke Texte oft
deckelt. KI produziert „glatte“, fehlerfreie, aber häufig
spannungsarme Inhalte – Texte ohne Sog, ohne Reibung, ohne das
feine Handwerk, das Leser:innen wirklich führt. Christoph
beschreibt, dass KI zwar für weniger geübte Texter:innen ein Boost
ist („passable Texte mit wenig Input“), aber erfahrene Profis
schnell merken, dass KI den oberen Qualitätsbereich begrenzt. Mit
anderen Worten: Diese Texte machen definitiv nichts falsch. Aber
dadurch, dass sie nichts falsch machen, fehlt ihnen die Chance,
vieles richtig zu machen. Im Gespräch wird deutlich, dass KI nur
dann richtig stark wird, wenn Du ihr Kontext, Tiefe und klare
kreative Leitplanken gibst. Christoph zeigt das anhand eines E
Mail-Beispiels: Die KI-Version ist korrekt, aber generisch. Seine
menschliche Version hingegen arbeitet mit Bildern, Emotionen und
Schmerzpunkten – und zieht Dich sofort in den Text. Genau hier
liegt der Unterschied: KI füllt Lücken mit Wörtern, Menschen füllen
sie mit Bedeutung. Christoph betont, dass Marketingteams nicht an
der KI scheitern, sondern daran, dass niemand im Team beurteilen
kann, ob ein Text wirklich gut ist. Für die Zukunft sieht Christoph
eine Flut an KI Texten – und genau darin die Chance für
Unternehmen, die wieder mehr Liebe, Handwerk und Individualität in
ihre Kommunikation stecken. Wer KI als Effizienzwerkzeug nutzt,
aber weiterhin menschliche Qualität sicherstellt, wird sich
abheben: durch bessere Kampagnen, stärkere Texte und echte
Differenzierung. KI ist gekommen, um zu bleiben – aber nicht, um
das Handwerk zu ersetzen. Wenn Du wissen willst, wie Du KI so
einsetzt, dass Deine Texte nicht nur schneller entstehen, sondern
spürbar besser werden – dann hör Dir diese Podcast-Folge unbedingt
an. Sie zeigt Dir, wie Du KI beherrschst, statt von ihr gedeckelt
zu werden.
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