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  4. Wer sich nicht um sich selbst kümmert, kann kein Unternehmen führen
Was passiert mit einem Unternehmen, wenn der Mensch an der Spitze
sich nicht um sich selbst kümmert?

Lorenz Strasser hat darauf eine unbequeme Antwort. Ein
Unternehmen, sagt er, ist die Verlängerung der Person, die es
führt. Seine eigene Laune überträgt sich auf die
Geschäftsführung, von dort auf die Teams, und so kaskadiert sie
nach unten. Bei über 500 Mitarbeitern hat er genau das erlebt. Am
Ende, sagt er, wird dann keiner mehr glücklich.

Privat läuft dieselbe Kette. Fehlen ihm Familie, Sport oder ein
Abend mit einem Buch, wird er grummelig. Irgendwann sagt seine
Frau, er solle sich mal wieder einkriegen.

Deshalb steht bei ihm zuerst die Familie, dann er selbst, und
erst danach das Unternehmen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern
weil er es für eine Führungsfrage hält.

Warum steigt das Herzinfarkt-Risiko ausgerechnet Anfang 40, wenn
beruflich alles läuft? Wieso hält er seine Neigung zum
Aufschieben für eine Stärke? Weshalb hat er sein Unternehmen
bewusst ohne einen einzigen Investor aufgebaut? Und was hat ihn
nach 45 Jahren und drei Berufen zu dieser Überzeugung
gebracht?

Die Antworten gibt es in der Folge.

00:00 Intro: 45 Jahre, drei Berufe

02:11 Der Film, der alles ausgelöst hat

03:13 Informatikstudium bis zum Vordiplom, dann Schluss

05:02 Der Test mit dem Bruder in Paris

07:46 Von Anfang an skalierbar gedacht, nie nur eine Kneipe

09:35 Der Vater als Bauunternehmer

11:32 Anders sein in den 90ern, und die Anzeige, die folgte

16:32 Im Juli wussten sie nicht, wie sie die Miete zahlen sollen

17:31 Warum Aufgeben keine Option war

19:25 Unternehmertum ist ein Marathon, kein Sprint

20:25 16 Stunden am Tag, erster freier Tag nach sieben Monaten

21:30 Was ihm damals gefehlt hat

24:26 Nach 15 Jahren raus aus der Gastronomie

28:58 Wie aus einem allgemeinen Problem Pentacode wurde

30:54 Warum kein Investor: der Preis, den man dafür zahlt

39:19 Prokrastination als Stärke

42:19 Zehn Stunden fokussiert, dann ist Schluss

45:36 Abstand gewinnen statt im Dauerstress bleiben

48:35 Was ihn der Aufbau heute kostet

51:15 Warum das Herzinfarkt-Risiko Anfang 40 steigt

55:46 Familie, dann er selbst, dann das Unternehmen

59:48 Die KI-Assistenz Yna und was ihn daran packt

01:03:11 Geld als Ausdruck des Gelingens

Über den Gast

Lorenz Strasser, Gründer, CEO und Alleinvorstand der Pentacode AG
in München. Pentacode ist eine HR- und
Workforce-Management-Software für Betriebe mit komplexen
Schichtsystemen, komplett ohne Investoren aufgebaut. Über 60.000
verwaltete Mitarbeitende und mehr als 15 Millionen geplante
Schichten. Davor baute er mit seinem Bruder eine
Gastronomiegruppe mit 13 Filialen und über 500 Mitarbeitern auf.

Webseite: https://pentacode.app

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lorenz-strasser-0060ab23b/

Pentacode auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/company/pentacode-app

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Reflections on Success. Der Podcast über den Preis des Erfolgs
und wie er sich senken lässt. Jede Woche neu.

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#ReflectionsOnSuccess #Unternehmertum #WertDesErfolgs
#PreisDesErfolgs #Bootstrapping #Führung
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„Wer sich nicht um sich selbst kümmert, kann kein Unternehmen führen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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