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Ein Philosoph, ein Gartenpark bei Paris und ein Denkfehler, der bis
heute in so manchem Stallgespräch mitschwingt: In dieser Folge gehe
ich der Frage nach, warum die Wissenschaft Tieren – und damit auch
Pferden – jahrhundertelang jedes Innenleben absprach, woher diese
Idee eigentlich kam und warum wir uns davon erst seit 2012
offiziell wieder verabschiedet haben. Mit einem Augenzwinkern, aber
ganz ohne Uhrwerk. In dieser Folge - Woher die Idee vom „Tier als
Maschine“ wirklich stammt – und was ein Park bei Paris damit zu tun
hat - Warum diese Sichtweise sogar einfühlsamer war, bevor sie
radikalisiert wurde - Wie moderne Bewusstseinsforschung diesen
jahrhundertealten Denkfehler korrigiert hat - Was das ganz
praktisch für mein Pferdetraining bedeutet – weg von „Der testet
mich nur“ hin zu „Was will mir mein Pferd gerade sagen?“ - Warum
„atypisches Verhalten“ der Schlüssel sein kann, um Unwohlsein beim
Pferd überhaupt zu erkennen Kurz & knapp – die wichtigsten
Fragen dieser Folge Was ist der „kartesische Fehler“? Die im 17.
Jahrhundert entstandene Annahme, Tiere seien reine Automaten ohne
eigenes Innenleben – benannt nach dem Philosophen René Descartes.
Haben Pferde ein Bewusstsein? Nach heutigem wissenschaftlichem
Konsens: ja. Die belastbare Evidenz dazu – inklusive Studien und
Erklärungen – findest du in unserem Blogartikel zu dieser Folge.
Was bedeutet das für mein Pferdetraining? Verhalten, das wir als
„widersetzlich“ oder „stur“ lesen, ist häufig eine Kommunikation
des Pferdes über Schmerz, Angst oder Überforderung – kein Defekt,
der behoben werden muss. Die wissenschaftliche Einordnung, alle
Studien und Quellenangaben zu dieser Folge findest du ausführlich
in unserem Blogartikel.
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„Der Kartesische Fehler“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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