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Inhaltswarnung: Diese Folge behandelt das
Thema geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt gegen Frauen.
Die Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Wenn
du merkst, dass die Inhalte etwas in dir auslösen, ist es völlig
in Ordnung, die Folge zu pausieren oder zu beenden. Wenn du
selbst von Gewalt betroffen bist oder Unterstützung suchst: Das
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erreichst du
unter 116 016 kostenlos, anonym und rund um
die Uhr.

Mehr als ein Fall pro Tag in Deutschland: Frauen werden getötet,
weil sie Frauen sind. Doch einen eigenen Straftatbestand
„Femizid“ gibt es im deutschen Strafrecht bisher nicht. Was würde
sich ändern, wenn Femizide als eigenes Mordmerkmal aufgenommen
würden?

Susanne und Matthias sprechen über den Zusammenhang von
geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt und diskutieren,
wie das Recht mit solchen Fällen umgeht, in denen Gewalt gegen
Frauen stattfindet.

Doch reicht es, Femizide aus rechtlicher Perspektive zu
betrachten und was würde es bringen, das Strafrecht zu ändern?
Muss Prävention nicht viel früher ansetzen? Welche Rolle spielen
gesellschaftliche und religiöse Vorstellungen von Geschlecht,
Scham und Macht – und wie sehr (oder wie wenig?) bilden sich die
Erfahrungen von Frauen eigentlich in unserem Recht ab?

Hört rein und diskutiert in den Kommentaren mit!

Unser Paragraph des Tages: § 211 Strafgesetzbuch - Mord

Unsere Quellen zur Folge:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend (2024): Straftaten gegen Frauen und Mädchen
steigen in allen Bereichen – Fast jeden Tag ein Femizid in
Deutschland. Pressemitteilung vom 19. November 2024.
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/straftaten-gegen-frauen-und-maedchen-steigen-in-allen-bereichen-fast-jeden-tag-ein-femizid-in-deutschland-250156
(31.08.2026)

European Parliamentary Research Service (EPRS) (2026):
Recognition of femicide in the EU. Briefing
(22.05.2025)

https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2026)789304
(31.08.2026)

Rebmann, Florian et al. (2025): Femizide in
Deutschland. Eine empirisch-kriminologische Untersuchung zur
Tötung an Frauen. Forschungs-Kurzbericht, Universität
Tübingen / Institut für Kriminologie.

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/172346
(31.08.2026)

Credits

Hosts: Susanne Gössl, Matthias Braun

Producer/Redaktion: Susanne Gössl, Matthias Braun, Denise Wallat,
Eliane Flugel

Schnitt: Eliane Flugel

Die Folge wurde am 29.06.2026 aufgezeichnet.
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„#6 Femizide“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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