Kann man im Urlaub wirklich aus seinen Routinen aussteigen – oder
nehmen wir uns selbst ohnehin überallhin mit? Christine und
Corinna sprechen darüber, was hinter dem Wunsch nach einer
Auszeit steckt, warum Abstand vom Alltag trotzdem wertvoll ist
und was sichtbar werden kann, wenn das Gewohnte für einen Moment
unterbrochen wird.
Ausgehend von der Redewendung, jemandem „einen Zahn zu ziehen“,
geht es außerdem um Ernüchterungen, die hilfreich sein können und
trotzdem schmerzen. Christine und Corinna erkunden weitere
Redewendungen rund um Zähne und fragen, warum diese Sprachbilder
so eindrücklich sind – und welche Spuren sie hinterlassen, wenn
wir sie verwenden.
Wir interessieren uns für eure Gedanken: was euch beim Hören
beschäftigt, in euch nachklingt oder weiterfragen lässt... und
auch auf Worte, die euch im Alltag begegnen, die Fragen aufwerfen
oder die ihr uns zum Nachdenken mitgeben wollt.
Schreibt uns
gerne: podcast@ddif.de
Über uns
Christine
Ordnung leitet
das ddif, das Institut für Beziehungskompetenz, in
Berlin.
Sie studierte Rhythmik (oder lieber Musik-und Bewegungserziehung)
in Berlin und Wien und machte die Ausbildung zur Therapeutin für
Funktionelle Entspannung. „Ordnung auf dem Parkett“ nannte sie
ihre Tanzkurse für alle, die meinten sie lernen‘s nie. Seit 1990
ist sie als Fortbildnerin tätig.
Bei JesperJuul konnte
sie ab 2002 lernen, durch ihn wurde sie Familientherapeutin und
gründete 2010 das Deutsch-Dänische Institut für Familientherapie
und Beratung – ddif. Christine Ordnung leitet die
Familientherapieausbildung, arbeitet als Supervisorin, wird als
Vortragende zu Fachtagen eingeladen und ist Autorin.
Neben Jesper Juul ist Philippe Gaulier, Clown und
Schauspiellehrer eine wichtige Persönlichkeit für ihre
fachpersönliche Entwicklung. Jesper Juul ist in der Pädagogik und
Therapie die Figur, die Philippe Gaulier für die Theaterwelt ist.
Unnachahmbar und absolut (überzeugend) richtungsweisend.
Corinna
Sahl ist
Denkerin, Kuratorin, Wissenschaftlerin, Therapeutin und
Unternehmerin. Corinna baut im Trümmerfeld. Von Systemen,
Beziehungen und Sinn. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Dinge
auseinanderfallen – wo sich Komplexität jeder Einordnung
widersetzt und nichts Einfaches gesagt werden kann. Ausgebildet
an Sciences Po Paris, der University of St Andrews und der SOAS
London untersuchte sie in ihren Studien politische Systeme sowie
Fragen von Frieden und Konflikt. Von 2021 bis 2025 absolvierte
sie die vierjährige Ausbildung zur Familientherapeutin am ddif.
“When Peace Comes Out of War” ist nicht nur der Titel einer ihrer
Ausstellungen, sondern auch ihre leitende Inspiration für die
Erforschung von Momenten des Wandels.
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