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  4. Wie viel Marge bringt KI wirklich? Ein Mittelständler rechnet es vor
Robin Sudermann hat zehn Mitarbeiter, die keine Menschen sind. Sie
haben eine Aufgabenbeschreibung, durchlaufen ein Onboarding von
einer Woche, stehen im Organigramm und werden nach drei bis sechs
Monaten in Rente geschickt, weil sie dann überholt sind. Der CEO
der Kölner talentsconnect AG und Raphael Wischnewsky, dort
verantwortlich für Finanzen und Recht, haben ihr eigenes
Unternehmen in zwölf Monaten radikal auf KI umgebaut. Und sie legen
dabei Zahlen offen: Die EBITDA-Marge drehte in 36 Monaten von minus
30 auf plus 30 Prozent. Wie viel davon wirklich auf KI entfällt und
wie viel auf klassisches Aufräumen, rechnen die beiden im Gespräch
mit Christoph Fröhlich Stück für Stück auf. Für die Finanzbranche
wird es konkret, wenn vier Personas auf den Tisch kommen: der
63-jährige Makler mit 700 Bestandskunden und einer Schrankwand
voller Ordner. Die Backoffice-Leiterin, die als Einzige weiß, warum
ein Prozess seit 2011 genau so läuft. Der Vertriebler mit prallem
Kundenbuch kurz vor der Rente. Und der Fondsmanager, der Dotcom,
2008 und Corona im Sessel erlebt hat. Wer davon lässt sich
agentisieren und wo ist Schluss? Dazu: warum unaufgeräumte
Unternehmen an KI eher scheitern als profitieren. Wem der digitale
Klon eines Mitarbeiters gehört, wenn der kündigt. Was die
Compliance einer Fondsgesellschaft zu alldem sagt. Und warum eine
Hauptversammlungspräsentation heute acht Stunden dauert statt zwei
Wochen.
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„Wie viel Marge bringt KI wirklich? Ein Mittelständler rechnet es vor“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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