Es gibt Fragen, die stellen sich Frauen. Und es gibt Fragen, die
stellt sich ein Mann in seinem ganzen Leben kein einziges Mal.
Diese Folge startet mit einem fiktiven Szenario und rutscht
innerhalb von Minuten dahin, wo es unangenehm wird: Jemand könnte
dir beruflich die Tür öffnen, die du alleine nicht aufbekommst.
Die Absicht ist unklar, das Abendessen steht im Raum. Wie weit
würdest du gehen? Und ab wann ist es nicht mehr Charme, sondern
Währung? Wir reden über weibliche Reize als strategisches
Werkzeug, über Attraktivität als unfairen Vorteil, den das
Patriarchat verteilt hat und für den wir uns trotzdem schämen
sollen, und über die Frage, wo genau die eigene Schmerzgrenze
liegt, wenn man ehrlich hinschaut.
Davor nehmen wir uns Kritik zu Herzen, die uns nach der letzten
Folge erreicht hat, und sprechen darüber, warum die einzige
Kritik, die wirklich trifft, immer die ist, die stimmt.
Danach wird es körperlich: sexuelle Aufklärung bei kleinen
Kindern und die Frage, was man mit vier Jahren eigentlich
beantworten muss. Warum wir vor unseren Kindern nackt sind und
was sich am eigenen Schamgefühl verschoben hat, seit wir Mütter
sind. Eine Wellnessmassage in den eigenen vier Wänden, die eine
Grundsatzdebatte in den DMs ausgelöst hat. Eifersucht und die
unbequeme Wahrheit, dass sie nichts verhindert, sondern nur Kraft
frisst. Und eine Situation an einem Bankautomaten, die harmlos
ausging und trotzdem zeigt, in welchem Alarmzustand Frauen durch
den Alltag laufen.
Dazu: Sex and the City mit Mitte dreißig noch mal schauen und
plötzlich alles verstehen. Warum "effortless" der aufwendigste
Look überhaupt ist. Und die einfache Erkenntnis, dass nackt sein
und sexualisiert werden zwei völlig verschiedene Paar Schuhe
sind.
Ungeschönt, ohne Skript, mit Rotwein.
Wer in Hamburg ist: Not Your Mommy hat im September ein
mehrtägiges Pop-up im Alsterhaus. Kommt vorbei.
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