Sebastian Fröhlich will im Gespräch vor allem eines: Mut. Der
Unternehmer und ehemalige Soldat tritt für die FDP zur
Oldenburger Oberbürgermeisterwahl 2026 an – erstmals seit 2001
wieder mit einem eigenen Kandidaten und mit der klaren Ansage,
dass eine Stadt zuerst wissen muss, was sie nicht kann.
Warum reicht es nicht, im Wahlkampf über Wohnen, Bildung und
Mobilität zu sprechen? Und was macht es mit einem Menschen, wenn
das eigene Leben dreimal abbricht – im Bundestag, in der
Beziehung, im Betrieb?
In der vierten Folge von „Oldenburg, wie ist die Lage?" spricht
Lars Maushake mit Sebastian Fröhlich über seinen Weg von zwölf
Jahren Bundeswehr über die Berliner Politik bis an die
Supermarktkasse – und darüber, warum er heute Medientechnik auf
Kreuzfahrtschiffen umbaut. Fröhlich setzt drei Themen, die von
denen der übrigen Kandidatinnen und Kandidaten abweichen:
Vertrauen zurückgewinnen, die Finanzen der Stadt und das
Lebensgefühl in Oldenburg. Beim Haushalt liegt die Antwort für
ihn nicht beim Sparen, sondern bei Ansiedlung, Gewerbesteuer und
Eigenbetrieben, die günstiger werden müssen. Und bei jedem Euro
will er wissen, was er bewirkt.
Außerdem geht es um das Flötenteichbad, dessen Kosten sich
verdreifacht haben und das er ein Steuerungsversagen der
Verwaltung nennt, um das Betreiberkonzept des neuen Stadions, um
die EWE-Dividende, die er lieber in ein großes Energieprojekt
stecken würde, und um eine Oldenburg-App mit Genehmigungsfiktion.
Zum Schluss geht es um Sicherheit, Drogenszene – und darum, woran
sich ein Oberbürgermeister nach acht Jahren messen lassen muss.
Kapitelmarken (Springe direkt zu den Themen):
(00:00) Intro: Raketen über Dubai, Hartz 4 und die Rückkehr an
die Kasse
(00:50) Begrüßung & Vorstellung des FDP-Kandidaten und
Unternehmers
(03:30) Ankommen in Oldenburg: Vom Fliegerhorst zur zweiten
Heimat
(05:05) Politikarbeit in Berlin: Gleichstellung und
Schulstrukturdebatte
(07:52) Zwölf Jahre Bundeswehr: Wie Afghanistan ihn politisiert
hat
(10:17) Warum damals die FDP: Europa, Freiheit und Vertrauen in
die Truppe
(12:24) Das Ende der Berliner Zeit: Die FDP fliegt aus dem
Bundestag
(13:00) Bruch und Neustart: Hartz 4, die Kasse und die erste
Diskothek
(15:26) Corona: Zwei Webcams, DJ-Streams und ein eigenes
Bezahlsystem
(17:46) Kreuzfahrtschiff, Insolvenz und die Ausreise aus Dubai
(19:44) Mut und Veränderung: Was Brüche mit einem machen
(22:44) Warum die Kandidatur: „Eigentlich bin ich der Falsche"
(25:21) Drei Kernthemen, die andere sind als bei den Mitbewerbern
(25:58) Vertrauen und Transparenz: Entscheidungen erklären statt
beteiligen
(26:42) Finanzen: 60 bis 70 Millionen Defizit und die Frage der
Einnahmen
(28:39) Lebensgefühl: Spitzensport, Exzellenzcluster und weniger
Meckern
(30:07) Wirtschaft und Ansiedlung: Verwaltung als Ermöglicher
(32:31) Eigenbetriebe auf dem Prüfstand: Klinikum und
Weser-Ems-Halle
(33:20) Wirkung pro Euro: Warum Prävention gut investiertes Geld
ist
(34:01) EWE-Dividende: Klimaschutz größer denken statt
kleinteilig fördern
(35:15) Wohnen ohne Doppelstrukturen: Warum die GSG reicht
(37:08) Flötenteichbad: Von 30 auf 90 Millionen und was daraus
folgt
(40:57) Stadionbau: Betreiberkonzept, Kostensicherheit und
Transparenz
(46:20) Vision: Digitale Stadt, Oldenburg-App und KI in der
Verwaltung
(49:35) Beteiligung, die wirkt: Der Fliegerhorst als
Negativbeispiel
(52:18) Sicherheit: Waffenverbotszone, Schlossplatz und
Drogenszene
(57:54) Erfolg in acht Jahren: Leuchttürme, Eigentum und schnelle
Verwaltung
(1:00:13) Zusammenhalt und Wahlaufruf
(1:01:32) Abschluss und Ausblick
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Instagram. Das war die letzte Folge der Serie zur
Oberbürgermeisterwahl – gewählt wird am 13. September 2026.
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