Habt ihr euch jemals gefragt, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich
alles weg ist? Wenn aus dem Leben im Rampenlicht ein Leben mit 2,50
Euro auf dem Konto wird? Wir tauchen tief ein in die Zeit, über die
niemand gerne spricht. Faiz erzählt uns schonungslos ehrlich, wie
er nach dem Ende von Bro’Sis mit fünf- bis sechsstelligen Schulden
stand. Keine Verträge mehr, keine Sicherheit, nur die Entscheidung:
Aufgeben oder neu anfangen? Seine Lösung? Kellnern in der Rheinlust
in Bonn. Jeden Tag. Für Mindestlohn. Aber die Geschichte wird noch
krasser: Wir sprechen darüber, wie Faiz sich ernsthaft überlegt
hat, zur Polizei zu gehen. Ihr hört die irre Story vom Bonner
Hauptbahnhof, wo ihn Polizisten in 15 Minuten davon überzeugt
haben, es bloß nicht zu tun. Von der Zeit im Callcenter, von der er
nach einem Tag wieder weg war. Und davon, wie er sich parallel
autodidaktisch das Schlagzeugspielen beigebracht hat - jeden Tag,
anderthalb Jahre lang, als Absicherung. Rebecca teilt ihre eigene
Struggle-Story: wo ein Chef sie systematisch fertig gemacht hat.
"Warst du mal ein Star, und jetzt bist du Praktikantin" - solche
Sprüche musste sie sich anhören, während alle drumherum gelacht
haben. Das Wichtigste aus dieser Episode: Menschen, die euch sagen,
ihr schafft etwas nicht, liegen meistens falsch. Es sind oft ihre
eigenen Ängste, die sie auf euch projizieren. Wir haben beide
gelernt: Der Weg zurück ist möglich, auch wenn er hart ist. Und
manchmal muss man erst ganz unten sein, um herauszufinden, was
wirklich wichtig ist. Hört Teil 1 unbedingt zuerst, wenn ihr ihn
noch nicht kennt - sonst verpasst ihr die Hälfte der Story! Folgt
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