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  4. 7,4 Milliarden für die „richtige" Meinung: So kauft sich Brüssel den Konsens
Ein Professor in Cambridge tritt zurück, neun Tage später wird er
tot aufgefunden – und der ORF titelt „Rassistischer Wahn", der
Standard schreibt von einer „von Rassisten angezündeten
Hetzkampagne". Was in diesen Schlagzeilen fehlt: Die ersten
Plagiats-Warnungen an Cambridge kamen im Mai 2023 von
Fachkollegen, die Universität erklärte sich für „nicht
zuständig", eine Verleumdungskanzlei stoppte die Fachpresse, und
Scotland Yard ermittelte vier Monate gegen den Journalisten, der
höflich nachgefragt hatte. Ich erzähle die Chronologie, die
unsere Medien weglassen – und stelle die Frage, die dahinter
liegt: Wer bezahlt eigentlich die Maschine, die aus Kritik
„Rassismus" macht? Die Antwort steht beim Europäischen
Rechnungshof: 7,4 Milliarden Euro flossen in nur drei Jahren an
über 12.000 NGOs – und die Prüfer urteilen, die Informationen
darüber seien „weder zuverlässig noch transparent". Die
Kommission musste schriftlich eingestehen, dass sie NGOs
vertraglich zu „unzulässigem Lobbying" verpflichtete –
Umweltorganisationen sollten nachweislich Abgeordnete bearbeiten,
eine bekam 700.000 Euro für die Agrardebatte. Thomas Fazi nennt
das in seinem Report „Propaganda by proxy": Brüssel bezahlt sich
seine eigene Zivilgesellschaft. Und die Antwort auf die Kritik?
Das Nachfolgeprogramm wird auf 3,6 Milliarden mehr als
verdoppelt. Dazu: die Verpackungsverordnung, die seit letzter
Woche gilt und von der sich die Kommission am Tag ihres
Inkrafttretens selbst distanzierte („eindeutig
unverhältnismäßig") – beschlossen übrigens mit den Stimmen von
SPÖ, Grünen und NEOS, bei Enthaltung der ÖVP. Und die Geldspur
weiter: Wien macht 2,84 Milliarden Defizit und überweist nach
Burundi, Mosambik und Bhutan; Berlin kürzt – aber 612 Millionen
für Gender-Projekte weltweit fließen weiter, samt
93-Prozent-Gleichstellungsvorgabe aus der Ampel-Zeit. Zum Schluss
die Zahlen zur Clan-Kriminalität, die niemand hören will: In NRW
sind 52,9 Prozent der Tatverdächtigen deutsche Staatsbürger –
Abschieben allein löst dieses Problem nicht. Ein Wort zur
Ehrlichkeit, das mir wichtig ist: Die Todesursache von Jason
Arday ist amtlich nicht festgestellt – das Verfahren beim Coroner
läuft, und ich behaupte nichts darüber hinaus. Der britische
Medien-Watchdog NewsCord zählte 249 Artikel über ihn in 22 Tagen,
188 davon nach seinem Rücktritt – auch das gehört zur Wahrheit.
Kendis Antirassismus-Zentrum wurde von einem internen Audit von
Fehlverwendung freigesprochen; sein Problem war nie Veruntreuung,
sondern dass 43 Millionen Dollar fast nichts hervorbrachten. Und
die 7,7-Milliarden-Zahl zur österreichischen NGO-Förderung ist
eine FPÖ-Rechnung, die auch Leistungsverträge mit Rotem Kreuz und
Caritas einschließt – ich sage dazu, was sie ist. THEMEN DER
SENDUNG

Der Fall Jason Arday: die Chronologie hinter den
„Rassismus"-Schlagzeilen von ORF und Standard

249 Artikel in 22 Tagen: was der Medien-Watchdog NewsCord
dokumentiert – beide Seiten der Geschichte

Ibram X. Kendis „Lynchmob"-Essay – und die 43 Millionen
Dollar seines eigenen Zentrums

Die Verpackungsverordnung: seit 12. August in Kraft, am
selben Tag von Brüssel für „unverhältnismäßig" erklärt

Wer zugestimmt hat: SPÖ, Grüne und NEOS dafür, ÖVP enthalten,
FPÖ dagegen

Der Rechnungshof-Befund: 7,4 Milliarden an 12.000 NGOs,
„weder zuverlässig noch transparent"

Das Eingeständnis der Kommission: bezahltes Lobbying in den
eigenen Verträgen

Thomas Fazis „Propaganda by proxy": PR-Agenturen,
Denkfabriken und Geld gegen „euroskeptische Mythologie"

Österreichs stiller U-Ausschuss: 5.600 Organisationen
geprüft, zwei unvereinbare Bilanzen

Wien: 2,84 Milliarden Defizit – und Steuergeld für Burundi,
Bhutan und Bienen in Burkina Faso

Deutschland: größter Entwicklungshilfe-Geber der Welt, 612
Millionen für Gender-Projekte

Clan-Kriminalität: NRW drückt die Zahlen, Berlin steigt – und
die 52,9-Prozent-Wahrheit

Tocquevilles Hirte: warum ein Satz von 1840 diese ganze
Sendung zusammenfasst

BÜCHER ZUR SENDUNG Alexis de Tocqueville, „Über die Demokratie in
Amerika" · Thomas Sowell, „Intellectuals and Society" · Martin
Gurri, „The Revolt of the Public" · Douglas Murray, „The Madness
of Crowds" · Christopher Caldwell, „The Age of Entitlement"
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jeder Folge erhalten – alle Fakten, Zitate mit Übersetzung,
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