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Nichts ist heilig! Marc Sinan zerlegt Musikgeschichte — und sich selbst
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Richard Wagner wird verehrt, als ließen sich seine
Überwältigungsmusik, seine kruden Mythen und sein Antisemitismus
voneinander trennen. Marc Sinan fragt, warum Deutschland so viel
Kraft in die Pflege dieses Größenwahns investiert, während die
Werke der vertriebenen und ermordeten jüdischen Komponistinnen
und Komponisten bis heute kaum erklingen. Eine polemische Reise
von Alberichs Balg über Christoph Schlingensief und Michel
Friedman bis zur Vision eines anderen Bayreuth.
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