Während Lisa und Sandra beim Metal Business Club auf dem Summer
Breeze unterwegs waren, hat Jenny einfach mal eine neue
Geschäftsidee in die Tat umgesetzt: Sie hat sich einen japanischen
Gacha-Automaten gekauft, den sie künftig für Hochzeiten,
Firmenevents, Geburtstage und andere Veranstaltungen vermieten
möchte. Das Problem: Der Automat steht jetzt wirklich da. Und mit
ihm ungefähr 1.000 neue Fragen. Wie transportiert man ein
23-Kilo-Metallding? Welche Kapselgröße ist sinnvoll? Wer haftet,
wenn etwas kaputtgeht? Selbstabholung oder Lieferung? Was muss in
die AGB? Wie vermarktet man etwas, von dem viele Menschen noch gar
nicht wissen, dass sie es unbedingt haben wollen? Und vor allem:
Was, wenn die vermeintlich geniale Idee doch nicht funktioniert?
Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Denn plötzlich sind wir
mittendrin im Markenaufbau: Zielgruppen, Positionierung, Name,
Maskottchen, Website, SEO, Landingpages, Pinterest, Instagram,
Kurzvideos, Kooperationen, Offline-Sichtbarkeit und sogar ein
eigenes Soundlogo. Aus einem Automaten wird innerhalb von 48
Minuten gefühlt ein kompletter Marketingplan. Dabei geht es aber
nicht nur um Jennys neues Business. Wir sprechen darüber, warum
eine gute Geschäftsidee nicht unbedingt mit einem ausgefeilten
Businessplan beginnen muss. Manchmal gibt es zuerst ein konkretes
Problem oder einen Bedarf – und danach entsteht das Unternehmen
darum herum. Genau das bringt Sandra in der Folge auf den Punkt:
Statt erst zu beschließen „Ich möchte mich selbstständig machen“
und anschließend verzweifelt nach einem Angebot zu suchen, kann
auch erst die Idee da sein und alles andere folgen. Außerdem
diskutieren wir darüber, warum Sichtbarkeit am Anfang wichtiger
sein kann als perfekte Zielgruppenselektion. Lisa plädiert ziemlich
eindeutig dafür, erst einmal rauszugehen, sichtbar zu werden und
später anhand echter Erfahrungen stärker zu selektieren. Und weil
eine Marke eben nicht nur online entsteht, geht es auch um
T-Shirts, Aufkleber, WhatsApp-Status und all die kleinen
Möglichkeiten, bei denen andere Menschen mit einer Marke in Kontakt
kommen können. Ein Beispiel dafür liefert direkt der Metal Business
Club: Mitglieder bekommen Shirts und Aufkleber – und tragen die
Marke damit automatisch nach draußen.
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