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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 

Thema heute:     Berufsunfähigkeit: fünf
wichtige Fakten zur Absicherung

 

Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für
viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig
davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits
Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu
den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit.

Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls
dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit
Einkommenseinbußen rechnen, sagt man bei der LVM-Versicherung.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses
Risiko ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die
berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr
möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären
diese fünf wichtigen Fakten.

Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger

Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger
fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der
Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um
seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von
niedrigeren Beiträgen profitieren.

Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf
umfassenden Schutz

Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss
einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle.
Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene
Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits
gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die
sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen
auswirken können.

Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte
Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn
unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu
Problemen bei der Leistungsprüfung führen.

Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle

Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren
Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die
häufigste Ursache. Im Jahr 2026 gingen rund 32 Prozent aller
Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und
Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem
Depressionen, Burn-out oder Angststörungen.

Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf
die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die
Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten
insbesondere auf den sogenannten "abstrakten Verweisungsverzicht"
achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die
versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann,
den sie theoretisch noch ausüben könnte.

 

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
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https://www.was-audio.de/aanews/News20260825_kvp.mp3
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„Wirtschaftsnews vom 25. August 2026“

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