„Ich kann nicht mehr.“
Oder:
„Ich will nicht mehr.“
Zwei Sätze, die ähnlich klingen können – und hinter denen
trotzdem etwas sehr Unterschiedliches stecken kann.
Burnout und Depression werden im Alltag häufig in einen Topf
geworfen. Erschöpfung, Schlafprobleme,
Konzentrationsschwierigkeiten, Rückzug, nachlassende
Leistungsfähigkeit... tatsächlich gibt es einige
Überschneidungen. Und trotzdem sprechen wir nicht über dasselbe.
Genau deshalb möchte ich in dieser Folge einmal fundiert
aufräumen.
Denn Burnout ist nach der ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation
keine eigenständige psychische Erkrankung, sondern ein
arbeitsbezogenes Phänomen infolge chronischen, nicht
erfolgreich bewältigten Stresses am Arbeitsplatz. Eine
Depression dagegen ist eine psychische Erkrankung, die das
Erleben eines Menschen weit über den beruflichen Kontext hinaus
erfassen kann.
Doch ganz so einfach wie „Burnout betrifft die Arbeit, Depression
das ganze Leben“ ist es eben auch nicht. Beide können sich
überschneiden, gleichzeitig auftreten und manchmal ist die
Abgrenzung selbst für Fachleute alles andere als trivial.
In dieser Folge erfährst Du unter anderem:
Was Burnout eigentlich bedeutet – und warum wir den Begriff heute
häufig viel weiter verwenden als seine medizinische Definition.
Welche Symptome für eine Depression charakteristisch sind und wo
sich Burnout und Depression ähneln.
Warum ein schöner Urlaub kein zuverlässiger Selbsttest dafür ist,
ob Du „nur“ erschöpft oder depressiv bist.
Was chronischer Stress mit unserem Körper, unserem Nervensystem
und unserer Regenerationsfähigkeit macht.
Welche Rolle Prägungen, Perfektionismus, Leistungsdenken, People
Pleasing und Schwierigkeiten beim Setzen von Grenzen spielen
können.
Warum Selbstverantwortung niemals bedeuten darf, Menschen die
Schuld an ihrer Erkrankung zu geben.
Weshalb wir bei Burnout nicht nur auf den einzelnen Menschen,
sondern auch auf Arbeitsbedingungen und Strukturen schauen
müssen.
Und woran Du erkennen kannst, dass ein Zustand nicht mehr mit
einem freien Wochenende, etwas mehr Schlaf oder dem nächsten
Urlaub erledigt ist.
Denn eine Frage finde ich inzwischen viel wichtiger als:
„Habe ich Burnout oder Depression?“
Nämlich:
„Wie schlecht geht es mir eigentlich gerade wirklich –
und welche Unterstützung brauche ich?“
Wir müssen nicht erst zusammenbrechen, bevor wir unsere
Erschöpfung ernst nehmen. Wir dürfen Grenzen setzen, bevor unser
Körper sie für uns setzt. Und wir dürfen uns Hilfe holen, bevor
gar nichts mehr geht.
️ Podcastfolge 181 – Burnout oder Depression? Zwei
Begriffe, die wir viel zu oft verwechseln
Eine Folge über Stress und Nervensystem, psychische Gesundheit,
Prägungen, Selbstführung und die manchmal verdammt schwierige
Kunst, die eigenen Warnsignale rechtzeitig ernst zu nehmen.
Wichtig: Diese Folge dient der Information und
Orientierung und ersetzt keine medizinische oder
psychotherapeutische Diagnostik. Anhaltende oder starke
psychische Beschwerden sollten professionell abgeklärt werden.
Wenn Du merkst, dass Du schon lange nur noch funktionierst, immer
wieder über Deine Grenzen gehst oder überhaupt nicht mehr richtig
weißt, was Du eigentlich brauchst, dann ist genau das ein Thema,
bei dem ich Menschen begleite.
Nicht mit der nächsten Strategie, um noch ein bisschen länger
durchzuhalten, sondern indem wir hinschauen: Was treibt
Dich immer wieder über Deine Grenzen – und was brauchst Du, um
zurück in Deine Kraft zu finden?
Wenn Du herausfinden möchtest, ob eine Begleitung für Dich der
richtige nächste Schritt sein könnte, lade ich Dich zu einem
kostenlosen Life Call ein.
Hier geht’s zu Deinem Life Call.
Und wenn Dir diese Folge wertvolle Erkenntnisse geschenkt hat,
freue ich mich über Deine Bewertung, Dein Abo und natürlich
darüber, wenn Du sie mit einem Menschen teilst, für den genau
dieses Thema gerade wichtig sein könnte.
Mehr von mir gibt´s hier:
️
https://alfima.com/BarbaraBegerow
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