In dieser Folge begrüßen wir Sven Dirkschneider im Schlagabtausch –
Drummer von U.D.O. und DIRKSCHNEIDER und Sohn von Metal-Legende Udo
Dirkschneider. Sven ist praktisch mit dem Tourleben groß geworden:
Schon als Kind waren Nightliner, Backstagebereiche und große Bühnen
für ihn normal. Mit fünf Jahren begann er Schlagzeug zu spielen,
später gründete er seine erste eigene Band und sammelte zunächst
als Drumtech professionelle Tourerfahrung. Der entscheidende
Schritt kam 2015: Als Saxon-Drummer Nigel Glockler
krankheitsbedingt ausfiel, wechselte Sven für einige Shows
kurzerhand von hinter der Bühne auf den Drumhocker. Fast zeitgleich
begann seine Karriere als Drummer an der Seite seines Vaters Udo.
Im ausführlichen Gespräch erzählt Sven bemerkenswert offen von
diesem Weg: vom jungen Drumtech zum professionellen Metal-Drummer,
vom enormen Druck seiner ersten großen Shows und davon, wie er sich
seinen Platz in der Band erarbeiten musste. Wir sprechen über seine
Entwicklung am Instrument, Double-Bass-Technik, Studiosessions,
Songwriting und darüber, warum für ihn Groove, Energie und der Song
immer wichtiger sind als technische Selbstdarstellung. Natürlich
geht es auch um die besondere Situation, gemeinsam mit dem eigenen
Vater auf Tour zu sein. Sven erzählt von Reibung, gegenseitigem
Respekt und einer Verbindung, die weit über die Musik hinausgeht.
Und wir werfen einen Blick nach vorne: Könnte für Sven irgendwann
sogar der Schritt vom Drumhocker ans Mikrofon kommen? Außerdem
sprechen wir im Smalltalk über eine besondere Premiere: Timo ist
mit seinem ersten Artikel für Modern Drummer in der August-Ausgabe
2026 vertreten. In „The Art of Transcribing Jazz Drums – The Myth
of the ‘Correct’ Transcription“ geht es darum, warum eine
Schlagzeugtranskription nie vollkommen objektiv sein kann und
weshalb Erfahrung, Hörvermögen und Interpretation dabei eine
entscheidende Rolle spielen. Der Artikel bildet gleichzeitig den
Auftakt zu einer kleinen Serie rund ums Transkribieren im Modern
Drummer Magazine. Zudem nimmt Dirk im Gearcheck das Meinl Byzance
Mike Johnston Artist Choice Cymbal Set unter die Lupe. Hi-Hat,
Extra Thin Hammered Crash und das 21" Transition Ride gibt es
zunächst pur zu hören, anschließend zeigt Euch Dirk die Becken in
einer Ambient-Rock-Produktion im musikalischen Kontext. Und zum
Abschluss haben wir natürlich wieder unsere Empfehlungen der Woche.
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