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  3. Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format Podcast

Episoden

1 Stunde 54 Minuten
Was passiert, wenn klassische Perkussion auf elektronische Beats und Performance trifft? Wie wird aus Schleifpapier oder Druckluftspray Musik? Und wie viel Freiheit braucht künstlerische Kreativität? In Schlagabtausch #151 begrüßen Dirk und Timo Vanessa Porter und Emil Kuyumcuyan! Vanessa ist international als Solistin und Kammermusikerin tätig und Schlagzeugprofessorin in Karlsruhe. Emil ist Perkussionist, Komponist, Elektronikmusiker und Schlagzeugprofessor in Frankfurt. Gemeinsam haben sie BETTER ME entwickelt: Perkussion, Elektronik, Improvisation, Video und Performance. Das Projekt hinterfragt Selbstoptimierung, Leistungsdruck und künstlerische Freiheit. Wir sprechen über die Entstehung des Projekts und die Verbindung von Grooves, elektronischer Musik, Minimal Music und experimentellen Klängen. Wie entstehen ihre Kompositionen? Dafür geht es auch in den Baumarkt, wo Schleifpapier und Druckluftsprays zu Instrumenten werden. Ihre Konzepte reichen von festen Playbacks bis zu freier Improvisation. Auch ihre Werdegänge sind Thema: Vanessa erzählt vom Wechsel vom Drumset zum klassischen Schlagwerk. Emil berichtet von seiner Ausbildung in Istanbul und dem Mut, eigene Musik zu entwickeln. Wie findet man nach dem Musikstudium seinen Weg? Welche Rolle spielen Netzwerke, Social Media und Durchhaltevermögen? Wie viel Freiheit bieten Musikhochschulen für eigene Projekte? Wir sprechen über die Zusammenarbeit mit Komponisten und die Herausforderungen zeitgenössischer Werke. Vanessa erzählt außerdem, wie sie Gemälde ihres Großvaters vertont hat. Zum Abschluss geht es um ihre Zusammenarbeit als Künstlerpaar und die Zukunft von BETTER ME. AUCH IN DIESER FOLGE: Unsere Jubiläumsverlosung aus Folge 150 läuft noch! Beantwortet die drei Fragen aus der vorherigen Folge und schickt Eure Antworten bis zum 18. Oktober an schlagabtauschpodcast@gmail.com. Die Verlosung erfolgt in Folge 152. Im Hörerfeedback geht es um Dirks Bassdrum-Beater-Gearcheck: Welcher Bassdrum-Winkel sorgt für einen optimalen Fellkontakt? Wie beeinflussen Beater und Patches den Sound? Bei unseren Empfehlungen der Woche stellt Timo eine Süßigkeit und Dirk Zubehör für Smartphone-Videos vor. Gefällt Euch die Folge? Dann teilt sie gern in Eurem WhatsApp-Status oder bei Instagram und gebt uns, wenn möglich, eine 5-Sterne-Bewertung.
2 Stunden 49 Minuten
Wie wurde Flo Dauner zum Drummer der Fantastischen Vier? Warum ging er mit 18 nach Berlin? Willkommen zur 150. Folge von Schlagabtausch und zu Part 2 unseres großen Interviews mit Flo Dauner! Unser Jubiläum feiern wir außerdem mit einer Verlosung. In Part 1 sprachen wir über Timing, Flos musikalische Kindheit mit Wolfgang Dauner und die ersten Jahre bei den Fantastischen Vier. Diesmal verfolgen wir seinen Weg zum Profimusiker. Mit 18 zieht Flo nach Berlin. Das Angebot einer Band mit Plattenvertrag führt ihn in eine Stadt, die Ende der 1980er-Jahre zu einem Zentrum der deutschen Musikszene wird. Flo erzählt von Studiosessions, Produzenten und seinen ersten Schritten als Profi. Wir sprechen auch darüber, wie es war, Sohn von Wolfgang Dauner zu sein: Der Name öffnete Türen, brachte aber auch Erwartungen mit sich. Weiter geht es ans Berklee College of Music nach Boston. Flo erzählt, warum er sich trotz laufender Karriere für ein Studium entschied und welche Rolle Vinnie Colaiuta dabei spielte. Natürlich geht es auch ausführlich um die Fantastischen Vier: Wie wurde Flo ihr Drummer? Wie wurde das Vorspielen zur spontanen Jam-Session? Und warum waren die Fantas zunächst gar nicht überzeugt, einen Live-Drummer zu brauchen? Mit Flos Einstieg begann eine Pionierphase. Es gab weder Ableton noch modernes In-Ear-Monitoring und kaum Vorbilder für die Verbindung von akustischen Drums, Samples und Hip-Hop. Eine wichtige Orientierung fand Flo in den Beats von Dr. Dre. Außerdem erfahren wir, warum Flo zwischenzeitlich dachte, seine Zeit bei den Fantastischen Vier sei schon wieder vorbei. Es wird einen Part 3 mit Flo geben! Was wolltet Ihr ihn schon immer fragen? Schreibt Eure Fragen in die Kommentare oder schickt sie per Mail, Voice- oder Videomessage an: schlagabtauschpodcast@gmail.com 150 FOLGEN SCHLAGABTAUSCH – JUBILÄUMS-VERLOSUNG Zu gewinnen gibt es: Jahresabo der Schlagabtausch-Akademie im Wert von 240 € 3 Jahreslizenzen der RhythmApp von Daniel Jakobi 1 Paar Sticks von Rohema 1 Paar Sticks von Vic Firth Schlagabtausch-Beutel Beantwortet die drei Fragen aus dem Podcast und schickt Eure Antworten bis zum 18. Oktober an: schlagabtauschpodcast@gmail.com Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir die Preise. Auflösung und Verlosung gibt es in Folge 152. Im Gearcheck vergleicht Dirk verschiedene Bassdrum-Beater: Filz, Kunststoff, Holz und besonders weiche Varianten. Wie stark verändern Material, Form und Gewicht Sound und Spielgefühl? Für die Klangunterschiede empfehlen wir Kopfhörer! Zum Abschluss gibt es unsere Empfehlungen der Woche. Gefällt Euch die Folge? Dann teilt sie gern in Eurem WhatsApp-Status oder bei Instagram und gebt uns, wenn möglich, eine 5-Sterne-Bewertung.
1 Stunde 51 Minuten
Was bedeutet wirklich gutes Timing? Muss ein professioneller Drummer perfekt auf dem Grid spielen können? Und wie schafft man es, über mehr als drei Jahrzehnte in völlig unterschiedlichen musikalischen Welten erfolgreich zu sein? In dieser Folge von Schlagabtausch begrüßen Dirk und Timo einen der vielseitigsten deutschen Schlagzeuger: Flo Dauner. Seit 1993 sitzt Flo bei den Fantastischen Vier am Schlagzeug, seit der ersten Staffel gehört er außerdem zur Band von The Voice of Germany. Als Sohn des Jazzpianisten und Komponisten Wolfgang Dauner wuchs er zwischen Bühne und Tonstudio auf, machte bereits als 15-Jähriger erste Aufnahmen und studierte später Schlagzeug und Komposition am Berklee College of Music in Boston. Im ersten Teil unseres Deep-Dives geht es um eine zentrale Frage: Was macht einen guten Schlagzeuger eigentlich aus? Für Flo spielt das Timing eine entscheidende Rolle, allerdings keineswegs im Sinne eines möglichst perfekten Spiels auf dem Grid. Er erklärt, warum Timing für ihn vielmehr ein musikalisches Gefühl ist, wie sich Energie innerhalb eines Songs steuern lässt und weshalb ein Refrain nach vorne gehen kann, obwohl das Tempo unverändert bleibt. Wir sprechen darüber, wie Flo gelernt hat, bewusst vor, auf oder hinter dem Klick zu spielen, warum er auch heute gerne ohne Klick aufnimmt und wie sich dadurch Energie und musikalisches Gefühl beeinflussen lassen. Flo erzählt von seiner musikalischen Kindheit. Schon als kleiner Junge begleitete er seinen Vater Wolfgang Dauner zu Konzerten und Studiosessions. Ein Konzert des United Jazz + Rock Ensemble mit John Hiseman wurde zum Schlüsselerlebnis für seinen eigenen Weg zum Schlagzeug. Flo erzählt auch von den frühen Jahren bei den Fantastischen Vier. Anfang der 1990er-Jahre gab es für die Verbindung aus Live-Schlagzeug, Samples, Loops und Rap kaum Vorbilder. Flo musste selbst herausfinden, wie ein akustisches Drumset mit programmierten Beats verschmelzen kann, und leistete dabei Pionierarbeit in Sachen Dynamik, Timing und Sound. Nach über einer Stunde waren wir gerade einmal an diesem Punkt seiner Geschichte angekommen. Deshalb war schnell klar: Dieses Gespräch braucht einen zweiten Teil. Flo kommt bereits in der nächsten Ausgabe von Schlagabtausch zurück. Aber auch sonst ist in Folge 149 einiges los: Im Smalltalk sprechen wir über Timos Nominierung beim Modern Drummer Readers Poll 2026 in der Kategorie „Best Educational Product“ sowie über die weiteren deutschen Nominierten Claus Hessler, Noah Fürbringer und Anika Nilles. Mac meldet sich noch einmal zu Dirks BOOM CRD Gearcheck und berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Bassdrum-Tool. Zum Abschluss gibt es unsere Empfehlungen der Woche: Timo empfiehlt ein Drumeo-Video und Dirk holt einen Klassiker aus dem Bücherregal. Gefällt Euch die Folge? Dann teilt sie gern in Eurem WhatsApp-Status oder bei Instagram und gebt uns, wenn möglich, eine 5-Sterne-Bewertung.
2 Stunden 16 Minuten
Wie kommt ein deutscher Profi-Schlagzeuger dazu, sein Leben in Deutschland hinter sich zu lassen und nach Cabo Verde auszuwandern? Was können westlich ausgebildete Drummer von afrikanischen und kapverdischen Rhythmen lernen? Und wie fühlt es sich an, Teil einer jahrhundertealten Trommeltradition zu werden? In dieser Folge von Schlagabtausch haben Dirk und Timo einen Gast mit einem außergewöhnlichen Lebensweg: Markus Leukel. Nach vielen Jahren in der Rock- und Popmusik beschäftigte sich Markus intensiv mit westafrikanischen, brasilianischen und lateinamerikanischen Rhythmen, übertrug Percussion-Rhythmen auf das Drumset und veröffentlichte die Lehrbücher „Afro-Drums“ und „Ritmos do Brasil“. Dann begegnete ihm die Musik von Cabo Verde und aus musikalischer Neugier wurde ein neues Leben. 2008 reiste Markus erstmals auf die kapverdischen Inseln und lernte und transkribierte Rhythmen direkt bei den Musikern vor Ort. Auf Fogo nahm ihn Cheftrommler Valdimir Dias unter seine Fittiche. Schließlich durfte Markus sogar bei den traditionellen Festas da Bandeira mitspielen. 2010 wanderte er nach Cabo Verde aus. Im Gespräch erzählt er, warum ein Musikstudium allein nicht auf afrikanisch geprägte Rhythmik vorbereitet, weshalb manche Rhythmen ohne Einzählen schnell Dreher im Kopf verursachen und warum eine Transkription immer nur eine Annäherung an die gespielte Musik sein kann. Es geht außerdem um die Geschichte Cabo Verdes, afrikanische und europäische Musikkulturen, Instrumente wie Ferro/Ferrinho und die Bedeutung von Musik in der kapverdischen Gesellschaft. Heute lebt und arbeitet Markus dort als Musiker, Produzent und Musiklehrer und bringt die Musik Cabo Verdes regelmäßig nach Europa – aktuell vor allem mit Sängerin und Songwriterin Cláudia Sofia. Aber damit ist Folge 148 noch nicht vorbei: Dirk stellt im Gearcheck den Boom CRD von Sonic Revisions vor: ein Tool für das Bassdrumfell, das für mehr Fundament und „Boom“ sorgen soll – inklusive A/B-Vergleich. Außerdem greifen wir Euer Feedback aus der Schlagabtausch-Community auf. Es geht um Wirbeltechnik, Offelder Drums, Literatur zu Rhythm Reading und Zählen – und um die Geheimwaffe unserer Community gegen Mücken. Unsere Empfehlungen der Woche sind natürlich auch wieder mit dabei. Hör jetzt rein, abonniere den Podcast und schreib uns gern in die Kommentare, welche Themen Dich besonders beschäftigen. Alle weiterführenden Links findest Du in den Shownotes. Supportet den Podcast: Gefällt euch die Folge? Dann teilt sie in eurem WhatsApp-Status oder bei Instagram und gebt uns, wenn möglich, 5 Sterne! Werde Teil der Schlagabtausch-Akademie. Exklusive Live-Calls mit unserem beliebten „Betreuten Trommeln“, Notenmaterial, Lessons und viele weitere Inhalte warten auf Euch: https://www.schlagabtausch.net So erreicht ihr uns: E-Mail: schlagabtauschpodcast@gmail.com
2 Stunden 8 Minuten
In dieser Folge begrüßen wir Sven Dirkschneider im Schlagabtausch – Drummer von U.D.O. und DIRKSCHNEIDER und Sohn von Metal-Legende Udo Dirkschneider. Sven ist praktisch mit dem Tourleben groß geworden: Schon als Kind waren Nightliner, Backstagebereiche und große Bühnen für ihn normal. Mit fünf Jahren begann er Schlagzeug zu spielen, später gründete er seine erste eigene Band und sammelte zunächst als Drumtech professionelle Tourerfahrung. Der entscheidende Schritt kam 2015: Als Saxon-Drummer Nigel Glockler krankheitsbedingt ausfiel, wechselte Sven für einige Shows kurzerhand von hinter der Bühne auf den Drumhocker. Fast zeitgleich begann seine Karriere als Drummer an der Seite seines Vaters Udo. Im ausführlichen Gespräch erzählt Sven bemerkenswert offen von diesem Weg: vom jungen Drumtech zum professionellen Metal-Drummer, vom enormen Druck seiner ersten großen Shows und davon, wie er sich seinen Platz in der Band erarbeiten musste. Wir sprechen über seine Entwicklung am Instrument, Double-Bass-Technik, Studiosessions, Songwriting und darüber, warum für ihn Groove, Energie und der Song immer wichtiger sind als technische Selbstdarstellung. Natürlich geht es auch um die besondere Situation, gemeinsam mit dem eigenen Vater auf Tour zu sein. Sven erzählt von Reibung, gegenseitigem Respekt und einer Verbindung, die weit über die Musik hinausgeht. Und wir werfen einen Blick nach vorne: Könnte für Sven irgendwann sogar der Schritt vom Drumhocker ans Mikrofon kommen? Außerdem sprechen wir im Smalltalk über eine besondere Premiere: Timo ist mit seinem ersten Artikel für Modern Drummer in der August-Ausgabe 2026 vertreten. In „The Art of Transcribing Jazz Drums – The Myth of the ‘Correct’ Transcription“ geht es darum, warum eine Schlagzeugtranskription nie vollkommen objektiv sein kann und weshalb Erfahrung, Hörvermögen und Interpretation dabei eine entscheidende Rolle spielen. Der Artikel bildet gleichzeitig den Auftakt zu einer kleinen Serie rund ums Transkribieren im Modern Drummer Magazine. Zudem nimmt Dirk im Gearcheck das Meinl Byzance Mike Johnston Artist Choice Cymbal Set unter die Lupe. Hi-Hat, Extra Thin Hammered Crash und das 21" Transition Ride gibt es zunächst pur zu hören, anschließend zeigt Euch Dirk die Becken in einer Ambient-Rock-Produktion im musikalischen Kontext. Und zum Abschluss haben wir natürlich wieder unsere Empfehlungen der Woche. Hör jetzt rein, abonniere den Podcast und schreib uns gern in die Kommentare, welche Themen Dich besonders beschäftigen. Alle weiterführenden Links findest Du in den Shownotes. Supportet den Podcast: Gefällt euch die Folge? Dann teilt sie in eurem WhatsApp-Status oder bei Instagram und gebt uns, wenn möglich, 5 Sterne! Werde Teil der Schlagabtausch-Akademie. Exklusive Live-Calls mit unserem beliebten „Betreuten Trommeln“, Notenmaterial, Lessons und viele weitere Inhalte warten auf Euch: https://www.schlagabtausch.net So erreicht ihr uns: E-Mail: schlagabtauschpodcast@gmail.com
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Über diesen Podcast

Der Schlagzeug-Podcast mit Dirk Brand und Timo Ickenroth Dieser Podcast ist die Show für Drummer, die sich mit den Themen befasst, welche Schlagzeuger am meisten lieben. Nimm am Gespräch von Dirk und Timo teil und erfahre Spannendes und Wissenswertes über die nationale und internationale Schlagzeugszene, lerne die neuesten Drums, Becken und das hippste Schlagzeugzubehör kennen, erfahre Tipps und Hacks für dein Schlagzeugerleben, bekomme Einblicke in die besten Übungen, Techniken und Übemethoden und werde Teil der familiären Drum-Community.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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