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  4. Schlangengift, Beifuß und Fingerhut. Woher unsere Medikamente wirklich kommen
Eines der wichtigsten Blutdruckmittel der Welt stammt aus dem Gift
einer brasilianischen Lanzenotter. Die Grundlage der modernen
Narkose kommt aus dem Pfeilgift des Amazonas. Aspirin steckt in der
Weidenrinde, das bekannteste Herzmittel im Fingerhut, und für einen
Wirkstoff aus dem einjährigen Beifuß gab es 2015 den Nobelpreis. In
dieser Folge sprechen Dr. Michael Spitzbart und Michael Schulte
darüber, wie viel von dem, was heute patentiert und teuer verkauft
wird, seinen Ursprung in der Natur hat. Und warum das, was sich
nicht patentieren lässt, in unserem System kaum eine Chance
bekommt. Es geht um traditionelle chinesische Medizin und
Akupunktur, um Ayurveda und darum, warum eine indische Ärztin sich
eine Viertelstunde Zeit für einen Puls nimmt. Um Afrika und das
Misstrauen gegenüber der westlichen Medizin. Um Japan, wo
Kräutermedizin seit 1967 im Erstattungssystem verankert ist und
Waldbaden als Gesundheitsmaßnahme gilt. Und um Thailand, Schärfe,
Schluckimpfung aus der Pfütze und die Frage, was ein Immunsystem
eigentlich braucht, um stark zu werden. Zu Beginn geht es außerdem
um die Sonnenfinsternis, um Vögel, die aufhören zu zwitschern, und
um die veröffentlichten Fauci-Nachrichten aus dem Januar 2021, in
denen intern ein mögliches Fehlgeburtsrisiko diskutiert wurde,
während öffentlich von keinen Warnsignalen die Rede war. Am Ende
steht ein Plan, der so nicht geplant war: eine Reise zu den
Aborigines nach Australien. Schreibt uns in die Kommentare, ob ihr
dabei wärt.
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„Schlangengift, Beifuß und Fingerhut. Woher unsere Medikamente wirklich kommen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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