Sie ist eine der einflussreichsten deutschen Denkerinnen ihrer
Generation: Die Buchautorin, Journalistin und Moderatorin Hadija
Haruna-Oelker wurde 1980 geboren und ist in ihrer Heimstadt
Frankfurt am Main aufgewachsen. Spätestens seit ihrem im
vergangenen Jahr erschienenen Buch "Die Schönheit der Differenz.
Miteinander anders denken", nominiert für den Preis der Leipziger
Buchmesse, mischt Hadija Haruna-Oelker in den Debatten um Identität
und Rassismus, Gerechtigkeit und Religion mit, sei es über ihre
Arbeit beim Hessischen Rundfunk, ihre Kolumne in der "Frankfurter
Rundschau" oder über zahlreiche Veranstaltungsreihen und
Initiativen, an denen sie maßgeblich beteiligt ist. Über all das
unterhält sie sich mit den "Alles gesagt?"-Gastgebern Jochen Wegner
und Christoph Amend. Sie erzählt auch von ihrem Frankfurter
Freundeskreis, der bis heute hält, und von ihrer Liebe für die
schwarze Popband Tic Tac Toe aus den Neunzigern – und diskutiert
über die Frage, wann die erste Schwarze Bundeskanzlerin wird. Ihre
Mutter kommt aus Franken, ihr Vater aus Ghana, Hadija Haruna-Oelker
lebt bis heute in Frankfurt, mit ihrem Mann und mit ihrem Sohn, der
2016 mit einer Behinderung geboren wurde – ein Thema, für das sich
Hadija Haruna-Oelker seitdem auch öffentlich einsetzt. Für ihre
Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem
Hörfunkpreis der ARD und dem Medienspiegel-Sonderpreis für
transparenten Journalismus. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen hat sie
2021 das Buch "The Hill We Climb" der amerikanischen Dichterin
Amanda Gorman übersetzt. Hadja Haruna-Oelker hat
Politikwissenschaften mit den Nebenfächern Volkswirtschaft,
Afrikanistik und Soziologie studiert, auf ihrer Webseite bezeichnet
sie sich selbst als "schreibmanisch, tonsüchtig, wissenshungrig".
Nach 9 Stunden und 16 Minuten beendet Hadja Haruna-Oelker das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Für
Fragen, Anmerkungen und Gästewünsche schreiben Sie an
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